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Verwaltungsgerichtshof : Wisag darf Abfertigung am Frankfurter Flughafen übernehmen

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Wechsel: Die Bodenabfertigung am Frankfurter Flughafen geht von der spanischen Acciona auf die heimische Wisag über Bild: dpa

Der Verwaltungsgerichtshof hat gesprochen: Die Bodenabfertigung am Frankfurter Flughafen geht von der spanischen Acciona auf die heimische Wisag über. Aber nicht so früh, wie von der Wisag geplant.

          Der Frankfurter Dienstleistungskonzern Wisag darf am Frankfurter Flughafen die Bodenabfertigung von ihrer Vorgängerin Acciona übernehmen. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in einem am Mittwoch veröffentlichten Eilbeschluss entschieden. Die Kasseler Richter verschoben den geplanten Betriebsübergang allerdings vom 1. November dieses Jahres auf den 1. Februar 2018, wie das Gericht mitteilte.

          Die Belegschaft der zu einem spanischen Mischkonzern gehörenden Acciona hatte sich gegen die vom Land Hessen verfügte Neuvergabe gewehrt, weil man bei der Wisag schlechtere Arbeitsbedingungen befürchtete. Dennoch handelte die Gewerkschaft Verdi mit der Wisag einen Anerkennungstarifvertrag aus, der den etwa 1300 Beschäftigten die bisherigen tariflichen Bedingungen auch bei der neuen Firma garantiert.

          Wisag darf nun für sieben Jahre am größten deutschen Flughafen neben dem Betreiber Fraport Flugzeuge abfertigen. Acciona hatte gegen die Vergabe-Entscheidung des hessischen Wirtschaftsministeriums aus dem Juli 2017 geklagt. Im Eilverfahren hat Wisag aber nun erreicht, dass der Wechsel schon vor der Entscheidung in der Hauptsache vollzogen werden muss.

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