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Veröffentlicht: 13.11.2012, 11:48 Uhr

Versicherungsbetrug vermutet Erdklumpen-Wurf auf Auto abgekartetes Spiel?

Infolge eines Erdklumpenwurfs von einer Brücke über der A5 sind vor zwei Monaten drei Menschen in einem Auto verletzt worden. Was wie ein gemeiner Angriff aussah, könnte sich als Versicherungsbetrug entpuppen.

© dpa Die Insassen des Autos wurden zum Teil schwer verletzt

Hinter einem Erdklumpen-Wurf von einer Autobahnbrücke nahe Bad Homburg, durch den drei Menschen im getroffenen Auto verletzt wurden, soll ein abgekartetes Spiel stecken: Versicherungsbetrug. Eine Clique von sechs Freunden im Alter zwischen 17 und 22 Jahren habe Geld aus dem Schaden einstreichen wollen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt. Sie bestätigte damit Medienberichte.

Die Verletzten sollen zur Clique gehören. „Die Gefährlichkeit des Erdklumpens wurde völlig unterschätzt“, sagte die Sprecherin.

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Vor fast zwei Monaten hatte der von einer Fußgängerbrücke über der Autobahn 5 geworfene Klumpen die Windschutzscheibe eines Autos durchschlagen. Der Fahrer verlor die Kontrolle und prallte mit dem Wagen gegen eine Leitplanke. Zunächst sei von versuchtem Totschlag ausgegangen worden. Nun werde unter anderem wegen Versicherungsbetrugs und Körperverletzung ermittelt.

Quelle: LHE

 

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