Nach einem Wasserschaden sind rund 50 Mitarbeiter des hessischen Umweltministeriums ausquartiert worden. Ihre Räume seien unbenutzbar, sagte Ministeriumssprecher Thorsten Neels am Mittwoch in Wiesbaden. In einem Nebengebäude waren Ende Dezember wegen eines Wasserrohrbruchs im obersten Stockwerk zahlreiche Büros und technische Geräte nass geworden.
Die Mitarbeiter der Forstabteilung und der Landestierschutzbeauftragten seien inzwischen vorübergehend in anderen Büros untergebracht worden - unter anderem im Hauptgebäude des Ministeriums, wo die Bediensteten für die Kollegen zusammengerückt seien. Zwar liefen noch nicht wieder alle Computer, aber telefonisch sei jeder unter seiner Nummer erreichbar. „Alle sind wieder arbeitsfähig“, sagte Neels.
Im obersten Stock des Bürohauses war in einem Betriebsraum ein Wasserrohr geborsten. Das Wasser lief über vier Stockwerke hinab und beschädigte technische Geräte, die Elektrik, Möbel und Decken. Hauptmieter des Bürohauses ist eine Autoniederlassung.

