28.12.2012 · Landebahngegnerin Rosemarie Heilig hat in doppelter Hinsicht mit dem Flughafen zu tun: Zum einen ist sie für den Lärmschutz in der Stadt zuständig. Zum anderen repräsentiert sie Frankfurt in der Fluglärmkommission.
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Jetzt seien Sie doch nicht so.
U.U. ist es schon interessant zu erfahren, wo die Leute wohnen, die
ihren Mitbürgern erzählen wollen, dass es in der
Einflugschneise nicht laut ist und von ihnen fordern, für die
vermeintlichen beruflichen Chancen anderer auf Gesundheit und
Vermögen zu verzichten. Gerade dann, wenn man sich mit dieser
Meinung so vehement exponiert wie Sie.
Das mit dem Produktnamen tut mir natürlich leid. Komisch aber
dennoch, dass Sie behaupten, mit dem Flughafen nichts zu tun zu haben...
Ein bisschen mehr Produktstolz hätte ich bei Ihnen allerdings schon
erwartet. Sehen Sie es mal so - zumindest ein bisschen Gratis-Werbung
für Sie.
Nettiquette? Wirklich nett sind Sie selbst hier noch nie aufgetreten.
Herr Kaess stellt da eine Behauptung auf die nicht nur ich moniert habe.
In der Tat gehören LH Piloten zu den am besten ausgebildeten auf
der Welt und da kann man den Begriff "Fahranfänger" nicht
im Raum stehen lassen.
Herr Münch kennt mich nicht und ich kenne ihn nicht. Herr
Münch glaubt, aus Eintragungen im Internet mir Dinge unterstellen
zu können die so nicht zutreffen. Um es mit Trappatoni zu sagen,
"Was erlauben Münch?"
Es geht weder ihn, noch Sie oder Herrn Rapp an, warum ich hier schreibe.
Es geht sie alle nichts an wo ich wohne und was ich beruflich mache. Das
hervorzuheben sind klare Verstöße gegen die im Internet
übliche Nettiquette. Unverschämt ist die Nennung eines Produktnamens.
Sie müssen sich als Ausbaugegner schon vorhalten lassen., wenn sie
hier sachlich unrichtige Dinge schreiben. Das sie dabei alle immer
wieder auf persönliche Ebenen abgleiten scheinen sie selber nicht
mal zu merken.
Jetzt bin ich verwirrt
Dass Sie in Eppstein wohnen, haben Sie selbst schon hier im FAZ-Forum
geschrieben, auch wurde von Ihnen selbst schon mehrfach betont, in
welcher Branche Sie tätig sind, woraus Sie ja Ihr Fachwissen
beziehen. Vielleicht ist Ihnen das nur entfallen?
Es ist auch nicht in Abrede gestellt worden, dass LH-Piloten gut
ausgebildet sind. Man könnte nur manchmal den Verdacht bekommen,
dass aus Absicht die Turbinen heulen, damit die bösen Ausbaugegner
kräftig zu leiden haben. Wenn das die Meinung Betroffener ist,
dürfen sie das äußern.
Was die persönliche Ebene anbetrifft: Können Sie sich noch
erinnern, wie Sie sich mit Ihrem Freund Schüssler über mich
und meine mangelnde Fachkenntnisse, mein emotionales Geschreibes und was
auch immer lustig gemacht haben? Obwohl ich immer wieder darauf hinwies,
nicht vom Fach zu sein? Nein? Ich schon. Es hat mich sehr beeindruckt,
wie unfair mir unbekannte Männer im gestandenen Alter sein
können. Das gebe ich ohne Scham zu.
selbst wenn ich ein, wie Sie behaupten - internationales
Speditionsunternehmen leiten würde, würde ich damit nicht vom
"Frachtaufkommen des Flughafens" profitieren.
Sie haben eine völlig falsche Vorstellung von der Materie, sie
stellen fortwährend unwahre Behauptungen auf, Sie unterstellen als
Motiv für mein Engagement persönliche Bereicherung und sie
ziehen eine Diskussion, die Sachbezogen sein sollte, auf eine
persönliche Ebene.
Was das alles mit der von Ihnen in den Raum gestelltenm
"Ethik" zu tun haben soll müssen Sie mit sich selbst
ausmachen. Ich würde mich aber an Ihrer Stelle mit solch hehrem
Ansatz nicht so exponieren.
Hihihihi
Der war gut: "....und sie ziehen eine Diskussion, die Sachbezogen
sein sollte, auf eine persönliche Ebene." So so.
Herr Fink, lesen Sie doch mal Ihre letzte Frage in Ihrem Beitrag vom
30.12.12, 9.48 Uhr an Herrn Kaess gerichtet. So fängt
Unsachlichkeit an.
Und wenn Sie wie in Ihrem Beitrag vom 03.01.13, 8.56 Uhr schreiben, dass
Sie sich nicht für Ihre Meinung nicht rechtfertigen müssen,
haben Sie vollkommen Recht. Meinungen sind aber nicht sachlich, sondern
subjektiv. Sachlichkeit anzustreben ist schön, funktioniert aber
nie. Wenn es funktionieren würde, hätte es nie auch nur einen
Krieg auf diesem Planeten gegeben.
Zudem, ich habe es selbst im Umgang mit Ihnen erlebt, dass Sie nicht
gerade zimperlich mit Menschen umgehen, die Ihrer Meinung nach nicht den
Intellekt mitbringen diese ach so komplexe Materie zu verstehen. So viel
zu der von Ihnen gewünschten Sachlichkeit.
Eine Diskussion sollte Sachbezogen sein.
Stattdessen stellt Herr Münch hier unwahre Behauptungen auf und
unterstellt persönliche Vorteile. Damit nicht genug, seine
persönlichen Vorstellungen von Wirtschaft, die er ja gerne haben
mag, garniert er mit den üblichen unfundierten Schlagworten und
stellt das dann als allgemein gültig, moralisch Hochwertig dar.
Ich muss mich hier für meine Meinung nicht rechtfertigen. Die
Unterstellungen der Ausbaugegner sind vielfältig, oft oder fast
immer sachlich falsch und zeugen von geringem demokratichen
Verständnis.
Eines nur, damit das so bleibt und damit dieses Land nicht komplett in
ein Ökodiktatur abgleitet, wünsche ich mir gerne mehr
Mitstreiter für die Freiheit der Gedanken.
Die Strategie von Herrn Fink
und Schar ist es, das Forum derart zu vermüllen, bis es auch dem letzten selbstständig denkenden Diskussionsteilnehmer gar zu blöd wird und er sich fragen muss, ob er sich das noch weiterhin antun will. Es ist fast wie im ganz normalen Leben. Herr Fink kennt sich aus, da macht ihm keiner so leicht was vor. Ethik und ethisch besetzte Begriffe dienen lediglich als Spielfiguren. In der Finkschen Demokratie hat eine betroffene Minderheit gefälligst so lange das Maul zu halten, wie es einer (noch) nicht betroffenen, gleichgültigen Mehrheit irgendwelche Vorteile verschafft - und sei es auch nur ein Billig-Flug zum Koma-Saufen bei Ballermann auf der deutschen Kolonie "Malle". Das ist voll geil und trägt außerdem dazu bei, die Deutsche Wirtschaft mit gut erholtem Humankapital zu versorgen. Ist also moralisch gesehen voll ethisch! So viel ich weiß ist sogar das Bier aus Deutschland. Ich glaube Herr Fink hat recht!
Punkt für Punkt
Zu Ihrem 1. Punkt: Das sehe ich genauso. Wie schon Herr Rapp in seinem
letzten Kommentar treffend aufzeigen konnte, bekommen Sie das allzu oft
nur selbst nicht hin.
Zum Punkt "unwahre Behauptungen": Sie wollen nicht etwa
bestreiten, dass Sie in Eppstein ansässig sind und ein
internationales Speditionsunternehmen leiten?
Zum Punkt "Die Unterstellungen der Ausbaugegner sind [...] oft oder
fast immer sachlich falsch und zeugen von geringem demokratischen
Verständnis.": Ihre Ausführungen sind natürlich
stets absolut richtig, da Sie sich selbstverständlich im Besitz
einer universellen Wahrheit befinden. Ihr eigenes Verständnis zum
Rechtsstaat haben Sie schon oft eindrucksvoll bewiesen, z.B. mit Ihren
Ausführungen zur Justizarbeit in Punkte Nachtflugverbot.
Zum Punkt "Ökodiktatur": Panikmache. Abgesehen davon will
auch ich solch eine "Diktatur" nicht. Eine
Wirtschaftsdiktatur, wie sie Ihnen anscheinend vorschwebt, in der alles
erlaubt ist, was Profit bringt, will ich aber auch nicht.
Wessen Interessen vertreten Sie Herr Fink?
Betroffene, die sie gerne auch als Flughafengegner diffamieren, leiden
extrem unter der Erweiterung.
Dass diese Mitmenschen sich gegen eine weitere Verdoppelung der
Flugbewegungen wehren, leuchtet sogar AB-Befürwortern ein.
Warum Sie sich aber, Herr Fink, als Nichtbetroffener, in allen Foren so
außerordentlich massiv an die Seite einer milliardenschweren,
Menschen und Meinungen kaufenden Fluglobby stellen, ist mir ein
Rätsel. Glauben Sie mir, die haben Ihren unermüdlichen Einsatz
weiß Gott nicht nötig.
WAS ALSO IST IHRE WAHRE MOTIVATION HERR FINK ?
Es müssen wohl ethische Gründe sein.
Wie es aber um Ihre Kompetenz in Sachen Ethik bestellt ist, zeigen die
von Ihnen in verschiedenen Foren gemachten Aussagen:
eliäre MINDERHEIT
VÖLLIG ÜBERZOGENE Wahrnehmung EINZELNER
Das unflexible NachtflugREGIME
Menschen berufliche Chancen, um RUHE ÜBERM DACH zu haben, zu
nehmen, ist eigennützug und unmoralisch.
ETHISCH IST, Arbeitsplätze zu schaffen.. zu verhindern, das Gegenteil.
Seine eigenen!
Sie müssen das verstehen: Herr Fink sitzt in Eppstein, dort, wo man
vom Fluglärm nichts mitbekommt und trefflich einseitig über
die unbestrittenen Vorteile des Flughafens schwadronieren kann.
Weiterhin ist Herr Fink Inhaber eines Speditionsunternehmens. Dabei
profitiert er anscheinend ganz persönlich vom Frachtaufkommen des Flughafen.
Weiterhin vertritt Herr Fink in diesem Forum einen
Wirtschaftsdogmatismus, der ein in der Realität längst ad
absurdum geführtes "Immer-höher-schneller-weiter"
propagiert. Billig-Jobs, Produktionsverlagerungen und Eurokrise werden
augeklammert. Für eine neue Ethik in der Wirtschaft oder ein
nachhaltiges Wirtschaften hatte Herr Fink hier bislang kein
Verständnis gezeigt, umso weniger als dabei der persönliche
Vorteil betroffen wäre.
auf Arbeitsplätze, die andere Menschen krank machen, auch nicht
für eine volkseigene Speditions- und Immobilienfirma Fraport. Die
Menschen brauchen auch keine sogenannte Infrastruktur, die den
Lärmterror über eine ganze Region bringt, nur damit Umsteiger
und Wattwürmer in Frankfurt zwischenlanden. Sie brauchen Produkte
und Dienstleistungen, die der Gesunderhaltung der Menschen dienen.
Der 115. Ärztetag hat eindrucksvoll auf die gesundheitlichen
Probleme, die durch den Flugverkehr entstehen hingewiesen und deutlich
gemacht, dass die schädigenden Wirkungen des Flugverkehrs auch
über die Behandlungskosten in das GKV-System kollektiviert werden.
PolitikerInnen in Deutschland sind dem Grundgesetz, nicht der Fraport
verpflichtet, die Menschen haben ein Recht auf körperliche
Unversehrtheit. Es gibt allerdings Bundestagsabgeordnete, die von dieser
Firma (laut Abgeordnetenwatch) monatlich unterstützt werden.
Wer zahlt denn ihr Gehalt Frau Heilig?
Könnte es sein dass dies zum Großteil Steuergelder sind die Frankfurt direkt oder indirekt vom Flughafen erhält? Oder sehen sie da überhaupt keinen Zusammenhang? Muss wohl so sein wenn man aus Ökofundamentalismus eine milliardenschwere Investition die viele neue Arbeitsplätze generiert hat, einfach mal so wieder zurückbauen soll.
Man sollte Frau Heilig eigentlich dankbar sein für die Offenbarung
wie im Grunde totalitär die Grünen doch sind und wie sie mit
den Resourcen des Landes umgehen. Da will sie vorhandene Infrastruktur
mutwillig zerstören (ein Manager, der auch mit fremden Geld umgeht,
würde dafür der Untreue bezichtigt) und wenn das wegen eines
Richterspruchs nicht geht, will man wenigstens die Kapazität um 100
000 Bewegungen p.a. reduzieren, was die neue Landebahn dann auch obsolet
machen würde.
Wie die betroffenen Firmen und vor allem die Nutzer des Flughafens damit
umgehen können interessiert Frau Heilig nicht. Zum Glück hat
sie, außer einigen Bürgern falsche Versprechnungen zu machen,
wenig Einfluss auf das Geschehen. Wäre sie als Politikerin ehrlich,
würde sie das so auch sagen.
Die ganze Absurdität der Argumentation manifestiert sich in der
Aussage, Air Berlin wäre leiser als LH. Das kann man dann bei den
gerade mal 5 oder 8 Landungen der AB am Tag gegen mehrere Hundert der LH
auch so genau feststellen. Die bei LH müssen vor lachen vom Stuhl
gefallen sein.
Interessant, Herr Kaess
ausgerechnet der carrier, der seine Piloten selber ausbildet und hohe
Ansprüche an diese stellt, produziert also in Bremen und Phoenix
Fahranfänger? Und das durch die Bank unabhängig vom
Flugzeugmuster? Und Amerikaner fliegen leiser, obwohl sie durch die Bank
nicht das allermodernste Gerät haben?
Ist ihnen eigentlich bekannt, das Weltweit die gleichen Flugzeuge
geflogen werden und das eine A320 der LH nicht laueter und auch nicht
leiser ist als eine der Air France?
Ich muss Ihnen sagen, ich habe ein gutes Ohr und habe so um die 50 Jahre
an oder in der Nähe von Flughäfen verbracht. In dem Zeitraum
ist es wesentlich leiser geworden, was hier nicht honoriert wird, aber
das ich am Geräusch eine LH Maschine gleichen Baumusters von dem
eines anderen carriers unterscheiden kann, da muss ich passen.
Was hat die LH Ihnen getan? Hat man Ihnen mal ein Upgrade verweigert?
Es ist in der Tat so, dass
die LH- Maschinen um ein vielfaches lauter sind als die anderer Gesellschaften. Bei LH hat man das Gefühl als ob ein Fahranfänger mit Vollgas im ersten Gang an eine rote Ampel fährt! Am leisesten sind Amerikaner was man auch bei den Nachmittag Starts über den Rhein nach Norden klar erkennt. Auch hier ist LH lauter!
"die unter der Landebahn leiden"
Ich habe 1990/91 am Westrand von Neu-Isenburg gelebt, in der
Einflugschneise direkt am Frankfurter Flughafen. Daher weiß ich,
was Fluglärm ist. Der kam allerdings damals nicht von den damals
modernen Flugzeugen wie A320 oder A340, sondern von
Transportportflugzeugen der US Air Force, die die Luftbrücke zum
gerade besetzten Kuwait bedienten und nachts alle paar Minuten abhoben.
Moderne Flugzeuge bei der Landung, bei der die Triebwerke ja weit
heruntergedrosselt werden, haben wir fast überhaupt nicht
gehört und nie als störend empfunden.
Es wird Zeit, daß sich endlich jemand erhabt und der grünen
Spinnerei und Bevormundung entgegentritt. Heute moderne Flugzeuge sind
leise, nochmals leiser als die, die 1991 modern waren. Deshalb ist die
Fluglärmbelastung an einem Großflughafen heute gering. Wenn
jemand trotzdem dort nicht leben möchte, dann soll er wegziehen,
was ich damals mit meiner Familie aus anderen Gründen getan habe.
Es muß Schluß damit sein, daß Öko-Prediger unser
Land blockieren
Herr Kaess,
es mag ihnen vielleicht merkwürdig vorkommen, aber Lufthansapiloten sind keine Teenies, die die gesamte Nachbarschaft mit dem Sound ihrer Autos mit kaputten Auspuff beeindrucken wollen. Piloten deutscher Airlines sind fähige Leute, die wissen was sie tun. Und wenn die Leistung brauchen, um nicht auf IHR Haus zu fallen, dann wird halt auch mal etwas Gas gegeben. Anfluggeschwindigkeiten sind mehr oder weniger festgelegt, da können kaum Piloten oder Airlines für den Lärm verantwortlich gemacht werden. Solange wie die Leute sich beschweren sollten Fraport und Airlines einmal in der Woche den Oldtimer Tag machen, an dem nur die alten 707, die ersten 737 und 747 Generationen und Kampfjets starten und landen. DAS ist Lärm, das jetzt ist doch noch ganz friedlich!
Kommen Sie doch
morgens um 5 Uhr nach Mainz und erfreuen sich dem für Ihre Ohren "Triebwerkgezwitschere" der insbesondere landenden Lufthansa- Maschinen, deren Piloten sie mit aufheulenden Triebwerken über die Uni- Kliniken "prügeln"!