Der Kalikonzern K+S darf in Osthessen eine Abwasserleitung von Neuhof nach Philippsthal zur Werra bauen. Zudem erlaubte das Kasseler Regierungspräsidium die Einleitung der Salzabwässer des Werks Neuhof-Ellers bis 2020 mit zusätzlichen Grenzwerten.
„Wir haben eine Entscheidung gefunden, die wir gegenüber der Umwelt und den Arbeitsplätzen vertreten können“, sagte Regierungspräsident Walter Lübcke. Langfristig komme allerdings nur der Bau einer Fernleitung bis zur Nordsee infrage.
Bei der Produktion von Kali und Salz wird für die Auswaschung Wasser benötigt. Derzeit bringen täglich bis zu 120 Lastwagen die Salzabwässer von Neuhof an die Werra. Über die umstrittene Einleitung der Abwässer des Werkes Werra soll bis Ende 2012 entschieden werden.

