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Fluglärm : Neuer Schallschutz am Frankfurter Flughafen ungewiss

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Lärmschutz auf Eis: Die geplanten Schallschutzmaßnahmen am Frankfurter Flughafen trafen auf Kritik. (Symbolbild) Bild: dpa

Es ist unklar, wie es mit dem neuen Schallschutz am Frankfurter Flughafen weitergehen wird. Es hagelte Kritik an den geplanten Schritten.

          Ende Januar wurden sie vorgestellt, nun steht hinter der Umsetzung geplanter neuen Schallschutzes am Frankfurter Flughafen ein Fragezeichen. Nachdem die Fluglärmkommission die Pläne kritisiert und am Mittwoch eine Entscheidung vertagt hatte, sei unklar, wie es weitergehe, erklärte das Forum Flughafen und Region (FFR). Zunächst müsse über die Lage beraten werden, hieß es dort heute. Wann es ein Ergebnis gebe, sei unklar.

          Die Schritte waren Ende Januar vom FFR vorgestellt worden, das für einen Interessenausgleich zwischen der Luftfahrtwirtschaft und den Anwohnern gegründet wurde. Vorgeschlagen wurde unter anderem, dass etwa ab 22 Uhr nach Süden fliegende Maschinen eine Kurve um Mainz, Offenbach oder Hanau machen - was allerdings andernorts zu mehr Lärm führen würde. Über ein Beratungsverfahren sollen die Gemeinden dem Vorschlag zufolge stärker an solchen lärmverlagernden Aktionen beteiligt werden.

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          Bei einer Sitzung der Fluglärmkommission am Mittwoch sei „sehr weitreichende Kritik“ geäußert worden, hatte das Beratungsgremium mit Vertretern der Anrainerkommunen mitgeteilt. Üblicherweise sei ein eindeutiges Votum der Fluglärmkommission für die Umsetzung von Lärmschutz nötig. „Da dieses nach der heutigen Beratung fehlt, bleibt offen, ob die über Jahre entwickelten Maßnahmen, die zum Teil ihre Wirksamkeit erst in der Zukunft entwickeln sollen, überhaupt umgesetzt werden“, erklärte die Kommission.

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