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FAZ Plus Artikel Trickbetrug : Falsche Polizisten: 400 Fälle in sechs Wochen

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Falscher Polizist am Telefon: Kriminelle rufen ältere Menschen an und geben sich als Gesetzeshüter aus. Bild: dpa

Kriminelle rufen ältere Menschen an und geben sich als Gesetzeshüter aus. Auf diese Weise machen sie oft reiche Beute. Die echte Polizei sieht das mit großer Sorge.

          Ernst Gruber war allein zu Hause, als der Anruf kam. Ein Mann war am Telefon. Er sei Ermittler der Frankfurter Polizei, sagte er. In Grubers Nachbarschaft habe es vermehrt Einbrüche gegeben, deshalb rate die Polizei den Anwohnern, ihre Wertsachen außer Haus zu bringen. Die Polizei biete an, alles sicher zu verwahren, bis die Serie geklärt sei. Ernst Gruber, 86 Jahre alt, alleinstehend, rüstig, glaubte dem Mann am Telefon. Er klang sympathisch und hörte sich an, als wüsste er, wovon er spricht. Der Frankfurter holte das Geld, das er über Jahrzehnte angespart und zu Hause deponiert hatte, und hinterlegte es in der Mülltonne vor seinem Haus, wie es ihm der Polizist gesagt hatte. Dort hole es dann ein Beamter ab. Es handelte sich um einen fünfstelligen Betrag. Nun ist das Geld weg.

          Der Fall von Ernst Gruber, der in Wirklichkeit anders heißt, ist nicht der einzige, der sich so oder ähnlich in Frankfurt zugetragen hat. Seit Anfang des Jahres hat die Polizei 400 solcher Fälle verzeichnet. In anderen hessischen Kommunen sieht die Entwicklung ähnlich aus. Oft blieb es bei einem Versuch, weil das Opfer in letzter Minute misstrauisch geworden war. Aber immer wieder hatten die Täter auch Erfolg. Allein im Februar erbeuteten sie in Frankfurt rund 200.000 Euro.

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