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Veröffentlicht: 21.04.2017, 15:18 Uhr

Weinbau Teils erhebliche Frostschäden

Mit brennenden Fackeln versuchen Winzer in Hessen ihre austreibenden Rebstöcke zu schützen. Nach einer frostigen Nacht ist klar: Nicht überall konnten sie ihre Weinstöcke retten.

© dpa Erfroren: Ein Winzer in Rheinland-Pfalz betrachtet die Frostschäden an den Trieben seiner Weinstöcke.

Nach dem Frost der vergangenen Nächte sind in vielen Weinbergen in Hessen die jungen Triebe kaputt. In einigen Lagen des Rheingaus lägen die Ausfälle bei bis zu 80 Prozent, in anderen nur bei zehn bis 40 Prozent, sagte Andrea Engelmann, Geschäftsführerin des Rheingauer Weinbauverbandes, am Freitag. An der Hessischen Bergstraße rutschten die Temperaturen nicht ganz so weit ins Minus. Wahrscheinlich habe es nur ein paar exponierte Lagen getroffen, sagte ein Vertreter der Bergsträßer Winzergenossenschaft.

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Im Rheingau kämpften mehrere Winzer mit Frostschutzfackeln gegen die Kälte, unter anderem in den Versuchsanlagen der Hochschule Geisenheim. In den Hessischen Staatsweingütern seien sogar viele Hundert Fackeln auf vier Hektar angezündet worden, sagte Engelmann. „Das hat etwas gebracht.“

Den Erfolg erzwingen

Von Ewald Hetrodt

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