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Umstrittene Stromtrasse : Al-Wazir: Suedlink für Energiewende unverzichtbar

  • Aktualisiert am

Erklärt umstrittene Stromtrasse Suedlink für unverzichtbar: Minister Al-Wazir (Die Grünen) Bild: dpa

Über die Stromtrasse Suedlink soll einmal Ökostrom aus dem Norden gen Süden transportiert werden. Dagegen regt sich auch in Hessen vielerorts Widerstand. Wirtschaftsminister Al-Wazir verteidigt Suedlink dennoch.

          Hessens Energieminister Tarek Al-Wazir hat die umstrittene Stromtrasse Suedlink als unverzichtbar für die Energiewende erklärt. Über die Trassenführung könne aber diskutiert werden, sagte der Grünen-Politiker im Landtag zu den Bürgerprotesten in Nord- und Osthessen gegen das Projekt. Hessen habe im Bundesrat außerdem den Antrag eingebracht, dass die 800 Kilometer lange Höchstspannungsleitung in Teilen unter der Erde verlegt werden könne.

          Suedlink soll vom Jahr 2022 an den Windstrom von der Nordsee über Niedersachsen und Hessen nach Bayern bringen. Die SPD-Opposition verlangte, den Bedarf für Suedlink nochmals zu überprüfen. Dies werde auch bei SPD-Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geltend gemacht. Die FDP lehnt Suedlink als überflüssig ab. Die Linke ist auch gegen Suedlink, weil die „Monstertrasse“ eine dezentrale Energiewende verhindere.

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