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Studienanfänger Das hat mir jetzt nichts gebracht

 ·  Zimmer suchen, Stundenplan zusammenstellen, Freunde finden und den Schreck nach der ersten Vorlesung verdauen: Ein Studium zu beginnen ist ziemlich anstrengend. Wir haben einen Anfänger zwei Wochen lang begleitet.

Artikel Lesermeinungen (11)

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 24.10.2012 21:24 Uhr

... Massenveranstaltung

... Prof. Seel mit Headset und Zitathäppchen von Kant, Nietzsche, Aristoteles und Heidegger in seiner Veranstaltung, in der man kaum sitzen kann. Was soll so etwas ? Was hat das, bittesehr, mit Wissenschaft oder Lehre zu tun. Gar nichts. Das sind völlig überflüssige Beschäftigungs-Veranstaltungen auf Volkshochschulniveau, die freilich den Vorteil haben, dass die Vorbereitung für den Referenten einfach ist...

Die Folge ist: Nix bleibt hängen. 75% Schwund im nächsten Semester und viel überflüssig verbrachte Zeit. Würde jeder Student, der dort überflüssig und sinnlos seine Zeit absitzt laut jaulen, würde man sein Wort nicht mehr verstehen ...

Erinnert mich ein wenig an die Pflichtkurse für Langzeitarbeitslose, mit denen überflüssige Elementarkenntnisse vermittelt werden. Nur der Referent (Prof. Seel) hat einen höheren Status.

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Matthias Große
Matthias Große (Merwig) - 24.10.2012 09:46 Uhr

Richtig betriebene Philosophie ist äußerst schwierig, ...

Fortschritte auf diesem Gebiet sind nur von den Topleuten zu erwarten. Der im Artikel erwähnte Schopenhauer war so ein Genie. Wer wie dieser junger Mann Schwierigkeiten mit Logik und Mathematik hat, hat definitiv das falsche Studium gewählt. Am Ende wird er sich bestenfalls mit Philosophiegeschichte beschäftigen, wenn er überhaupt im studierten Bereich arbeiten wird.

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Hanna Lupin

"Mit Blick auf die Hochhäuser haben sie sich unterhalten und zwei Tetrapaks Wein getrunken"

Alkoholmissbrauch ist eine Volksseuche, und hier wird sie so lapidar als Studentenkultur dargestellt. Zwei junge Erwachsene trinken derart viel Wein?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 24.10.2012 07:27 Uhr

An all die Gülleschütter

die nichts als Hähme für den jungen Studenten über haben...

War er bisher eher weniger fleissig? Scheint so.
Ist er naiv was die Berufsaussichten angeht? Vermutlich.

Na und? Er wird sich seine Brötchen in irgend einem schlecht bezahlten Job verdienen und dann sehen, ob das Studium das richtge ist oder er was anderes macht.

Ist das so ein Drama? Ist das so viel schlimmer als all die Bänker und Versicherungskaufleute und Call-Center-Fritzen, die dicke Kohle verdiehnen in dem Sie ahnungslosen Omis und überforderten Berufseinsteigern Zeitungsabos und unverschämt unrentable Riester-Renten andrehen?

Soll der Kerl da mal machen, der macht schon seinen Weg. "Dekadent" oder "Satire" ist der Neid der wohlsituierten Mitforisten, die es offenbar schlecht ertragen dass ein junger Kerl seine Chancen lebt und nicht stromlinienförmig wie ein Lamm BWL studiert.

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Roland Wagner

Jetzt dann bitte mal einen Studenten begleiten, der Biss hat.

Dann darüber einen Artikel. Wir brauchen einen Kontrast zu diesem Bericht, die Hoffnung wird man uns doch nicht auch noch nehmen wollen?

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K. Peter Luecke

Ich befürchte, das ...

... IST real ! Trotzdem mache ich mir keine Sorgen: denn genau diese Lebensmentalität scheint ja hier in Deutschland nicht erst seit gestern von den "staatstragenden" Parteien und gesellschaftlichen Gruppen propagiert zu sein. Angefeindet werden hierzulande vielmehr diejenigen, die die traditionellen Werte hoch halten. Und trotzdem zählt Deutschland zu den Triple-A-Ländern in der EU. Die globalen Maßstäbe haben sich halt verändert. Der Grund: Einige wenige schaffen mit technischen Innovationen die Basis dafür, das sich die Mehrheit schadlos mit Luxusproblemen beschäftigen darf.

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Michael Arndt

Vielan Dank für diese Satire,

ich habe selten so gelacht.
Oder ist das etwa real? Könnte ich nicht glauben...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 10:33 Uhr
Will Potthoff

Ihre Einstellung deckt sich auffallend ...

... mit derjenigen des Autors einer Replik zu diesem Artikel, der ihn durchgehend als Satire aufgefaßt hat und das auch so sagt. Siehe meinen anderen Diskussionsbeitrag :-).

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Bernd Potthoff

Dekadenz einer untergehenden Kultur

Absehbar dass sich hier jemand erst mit Mitte 30 mit dem Ernst des Lebens und Broterwerb beschäftigen wird, vielleicht sogar nie. Als Politiker oder Ethikratsmitglied kann man ja auch ganz gut leben. Ob diese durchgegenderten Philosophen, Literatur-und Gesellschaftswissenschaftler Deutschland in einer globalisierten Welt weiter helfen werden? Oder ein neues goldenes Zeitalter der Kultur einläuten? Ich kann mich nämlich nicht erinnern dass ein neuer Goethe oder Schiller aus dem Kreise dieser Bauchnabelbetrachter hervorgetreten ist.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 10:35 Uhr
Will Potthoff

Ist doch toll.

Macht die Jobs für MINT-Leute noch sicherer. Da diese Leute aber in der Regel rechnen können, ist es fraglich, ob die die Rente der anderen zahlen werden.

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Johnny Cecotto

Und was haben Sie

als Mattscheiben-Lästerer und Internet-Aufrührer bislang so für Deuschland geleistet?

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