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Strompreisbremse Wirtschaftsminister sieht Belastung für Industrie

Die Berliner Vorschläge zur Strompreisbremse gehen nach Meinung des hessischen Wirtschaftsministers Florian Rentsch (FDP) zulasten der Industrie in Hessen.

Die Berliner Vorschläge zur Strompreisbremse gehen nach Meinung des hessischen Wirtschaftsministers Florian Rentsch (FDP) zulasten der Industrie. „Hessen erwirtschaftet rund 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts durch Export. Da sind alle Maßnahmen, die unseren Standort im internationalen Wettbewerb belasten, verfehlt“, sagte Rentsch am Donnerstag in Wiesbaden der dpa.

Die Bundesminister für Umwelt und für Wirtschaft, Peter Altmaier (CDU) und Philipp Rösler (FDP), hatten sich zuvor auf einen Kompromiss geeinigt, um den Strompreisauftrieb durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu bremsen. Unter anderem sollen zur Entlastung der privaten Verbraucher Vergünstigungen für industrielle Stromgroßabnehmer abgebaut werden. Altmaier und Rösler stießen mit ihren Vorschlägen am Donnerstag auch auf Widerspruch der rot-grün regierten Länder.

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Quelle: LHE

 
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Veröffentlicht: 14.02.2013, 17:07 Uhr

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