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Streit um Betreuungsgeld „Integration beginnt in Kitas“

 ·  Ob das Betreuungsgeld die Integration von Zuwanderern gefährdet, ist umstritten. Studien zeigen, dass Migrantenkinder schon jetzt später als andere in die Kindertagesstätten kommen.

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Integration beginnt im Elternhaus

Der Fehler liegt in unseren Einwanderungsgesetzen, die es via Familienzusammenführung ermöglichen, daß auch völlig Unqualifizierte auf diesem Ameisenpfad laufend einwandern. Eine junge, frisch importierte Ehefrau und Mutter mit Kopftuch, rudimentären Sprachkenntnissen und meistens ohne Ausbildung wird sich schwertun, sich und ihre Kinder zu integrieren, zumal wenn Kontakte nach außen von der Familie garnicht gewünscht werden. Hier muß der Gesetzgeber eingreifen und nicht alle Eltern zu nicht gewünschten und nicht notwendigen "Zwangsintegrationskursen" im Kleinskindtalter zu zwingen. Außerdem müssen alle Ausländer, die Förder- und Sprachkurse zur Integration in den Arbeitsmarkt benötigen, und diese ist anzustrebenm die Kosten hierfür nach ihrer Eingliederung in den Arbeitsmarkt, ähnlich dem Bafög, zurückzahlen. Das würde die massenhafte Einwanderung in die Sozialsysteme zumindest abbremsen.

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kathrin siebert
kathrin siebert (ka-sie) - 15.06.2012 18:37 Uhr

Interessante Verdrehung/ Arbeit: Gegensatz von produktivem Leben???

In Berlin z.B. haben 25 der Bewohner einen Migrationshintergrund, der Antil der unter 6 Jährigen beträgt aber schon ca. die Hälfte. 1/3 der Berliner Erstklässler gelten als nicht schulfähig, die stammen dann aus 'einheimischen' Elternhäuser, weil deren Eltern nur arbeiten und nichts für ihre Kinder übrig haben. Was auch gar nicht mehr ins Bild passt, warum der Anteil der Familien die Ambulanten Hilfen zur Erziehung erhalten bei Familien mit Migrationshintergrund wesentlich höher ist?
Und die Chance, die Sprache so gut zu lernen, wie es für die Teilhabe an der Gesellschaft nötig ist, und um ein erfülltes Leben zu führen, sich informieren zu können, Basis für Entscheidungen zu haben: Marginalie? Zum 'Chillen' ist kaum Kompetenz nötig. Sollen diejenigen Kinder mit Migrationshintergrund, deren Familien das nicht leisten und sie entsprechend fördern können, einfach hängen gelassen werden - wenn die Chancen auf dem Arbeitsmarkt schon unwichtig sein sollen?

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Matthias Kühn

Danke schön Frau Eskandari-Grünberg für die Thematisierung der Kindergartenpflicht

Es wird seit langem über das Betreuungsgeld diskutiert und dessen angeblich schädlichen Einfluss auf Migrantenkinder. Dabei geht es hier um Kindergrippen und Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren. Danach kommt dann der Kindergarten bzw. die Kindertagesstätte. Beide sind nach-wie-vor gebührenpflichtig aber nicht verpflichtend.

Wenn es einem wirklich um Integration und Sprachförderung geht, sollte man sich an erster Stelle für den gebührenfreien Kindergarten und die Kindergartenpflicht ab dem dritten Lebensjahr einsetzen.

Die Vorstellung, dass einjährige Kinder in Windeln durch die Kindergrippe kriechend und brabbelnd, davon einen Bildungsvorteil erhalten sollen ist absurd. Beim Kindergarten ist das schon ganz anders.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 16:46 Uhr
Matthias Kühn

Kindergartenpflicht wäre wohl zu diskutieren

Da haben Sie natürlich Recht. Die Kindergartenpflicht wäre ein Einschnitt in die Freiheitsrechte. Aber auch die Schulpflicht wurde zum Schutz der Kinder eingeführt, die damit der vor Kinderarbeit geschützt wurden. Eine Kindergartenpflicht sollte dann natürlich auch für alle Kinder und auch nur für den Kindergarten am Vormittag und nicht für die Kindertagesstätten gelten.

Ein Schutz der Kinder wäre hier in zweierlei Hinsicht gegeben. Zum einen könnten verwarloste und mißhandelte Kinder noch vor der Einschulung erkannt und ihnen geholfen werden und auch bei sprachlichen Defiziten könnte hier ebenso vor der Einschulung geholfen werden.

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Jonas Brinkmann

Warum Pflicht?

Wenn ein Integrationsdefizit herrscht, sollte man das Problem mit geeigneten Lösungen angehen.
Ob eine Kitapflicht für Migrantenkinder ab 3 Jahren dazu gehören soll, wäre gegebenenfalls zu diskutieren, jedoch wäre dies auch mit erheblichen Einschränkungen der Freiheitsrechte verbunden.
Dass aber nun die Mehrheit der Bevölkerung in die Pflicht genommen werden soll, nur weil einige Kinder Defizite aufweisen, ist freilich mehr als problematisch.
Mit der Kita will man einfach zu viele verschiedene Probleme auf einmal lösen.

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 15.06.2012 10:21 Uhr

Kinder von Migrantenkinder kommen später in die Kita weil

Eltern mit Migrationshintergrund die Kinder wichtiger sind als den Deutschen. Man verzichtet lieber auf mehr Geld und nimmt sich mehr Zeit für seine Kinder. Und man hat auch gerne mehr Kinder.
Die Kinder und die Eltern sind dabei die Gewinner, der Arbeitsmarkt und die Wirtschaft mag der Verlierer sein, aber was ist wichtigber: Der Mensch oder das Geld?
Und die Frage ist auch - was habe ich vom Leben wenn ich nur arbeite, arbeite und arbeite?

Deshalb meine ich das Deutsche von ihren Mitbürgern mit Migrationshintergrund lernen können was Lebensqualität und -sinn bedeutet.

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Jahrgang 1965, Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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