16.04.2012 · Die hessische Polizei wird keine Streifenwagen mehr vom Typ Opel Insignia bestellen. Beamte beklagten sich über zu enge Sitze bei voller Montur sowie schlechte Rundumsicht.
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Diese Meckerei hat Opel sicher nicht verdient – wenn man so "blöde" ist, sich einen stützenden ergonomischen Sitz zuzulegen und sich dann hinterher mit Jacken, Taschenlampe und Holster hinsetzen – das kann ja nicht funktionieren
Schwachsinnige Entscheidung, die auch noch Opel schadet
Früher wurden in Streifenwagen polizeispezifische Teile eingebaut
wie Waffenhalter usw. Heute wird gespart und es werden Serienfahrzeuge
ohne spezifische Änderungen mit Folie beklebt, damit man sie
später besser verkaufen kann. Da werden bestimmt noch mehr
Kompromisse eingegangen als nur die Seriensitze zu behalten.
Hätte man hier einfach weitere Sitze eingebaut, hätte man kein
Problem. Aber dafür ist ja bei der Anschaffung kein Geld
übrig, also ein selbstgebautes Problem.
Die "Sichtprobleme" kommentiere ich nicht - lächerlich!
Mals sehen, was jetzt stattdessen angeschafft wird, wenn überhaupt...
Praktischer Nutzen sollte vor den Interessen des im Bundesland ansässigen Herstellers stehen. Auch zum Wohle des Steuerzahlers sollte dieses Denken der Vergangenheit angehören.
Das ist ein sehr interessantes Thema und zeigt aus meiner Sicht das Dilemma der deutschen Automobilbauer insgesamt. Die Fahrzeuge sind im Vergleich mit US-Fahrzeugen spürbar schmaler. Von der Länge her sind US-Dimensionen mittlerweile erreicht (zumindest, wenn es um Limousinen und Kombis geht), aber sie sind einfach nicht breit genug und eignen sich eher zum Kuscheln bei Liebespaaren. Ich selbst fahre privat ein ehemaliges US-Polizeifahrzeug und kann mich über viel Platz und grosse Sitze wahrlich nicht beklagen. Auch die Sicht nach Hinten ist überhaupt kein Problem. Den "Insignia"-Kombi habe ich eine Weile als Firmenfahrzeug erleiden müssen. Die Sicht nach Hinten ist durch die merkwürdig klein geratende Heckscheibe tatsächlich stark eingeschränkt.