02.08.2004 · Lungenhochdruck ist eine potentiell tödliche Krankheit, bei der die Blutgefäße in der Lunge stark verengt und verhärtet sind. Eine Heilung ist bisher nicht möglich. Frauen leiden doppelt so häufig daran wie Männer.
Lungenhochdruck ist eine potentiell tödliche Krankheit, bei der die Blutgefäße in der Lunge stark verengt und verhärtet sind. Um das Blut durch die Lunge zu pumpen und mit Sauerstoff anzureichern, muß das Herz daher erhebliche Kraft aufwenden. Dies ist eine ungeheure Strapaze, die mit der Zeit zu Herzversagen führen kann. In Deutschland leiden Schätzungen zufolge bis zu zehn Prozent der Menschen an pulmonaler Hypertonie.
Weil Lungenhochdruck keine spezifischen Symptome hervorruft und sich nur schwer nachweisen läßt, wird er oft erst spät erkannt. Im Anfangsstadium der Erkrankung klagen Patienten meist über Atemnot bei körperlicher Belastung, Brustenge, Herzklopfen, Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit. Viele Ärzte führen die durch Sauerstoffmangel ausgelösten Beschwerden zunächst fälschlicherweise etwa auf Erschöpfung oder mangelnde Fitness zurück.
Krankheit tritt meist zwischen 20. und 40. Lebensjahr auf
Schreitet die Krankheit fort, treten Ohnmachtsanfälle, starke Brustschmerzen und Herzrasen auf. Wird keine gezielte Therapie begonnen, überleben viele Patienten nach der Diagnosestellung nur zwei bis drei Jahre. Eine Heilung ist bisher nicht möglich.
Lungenhochdruck kann vielfältige Ursachen haben. Dazu zählen unter anderem angeborene Herzfehler, Lebererkrankungen wie Hepatitis, Lungenembolien, die Immunschwächekrankheit Aids, eine chronische Raucherbronchitis und die Einnahme bestimmter Appetitzügler. Frauen leiden etwa doppelt so häufig an Lungenhochdruck wie Männer. Die Krankheit tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf.