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Segeln auf dem Main Ein Windhauch reicht aus

 ·  Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Besuchern des Frankfurter Museumsuferfestes: Sechs imposante Hightech-Yachten brausten über den Main. Auch die neunzig Amateursegler erlebten bei launigem Wetter, Wind und Strömung ein seltenes Ereignis.

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Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Besuchern des Frankfurter Museumsuferfestes: Sechs imposante Hightech-Segelboote brausten über den Main. Auch die neunzig auf den Yachten aktiven Amateursportler, die dem Aufruf des BMW Sailing Cups in Frankfurt „Freude ist Mitsegeln“ gefolgt waren, erlebten bei launigem Wetter, drei bis vier Windstärken und entgegengesetzter Strömung vor der Stadtkulisse ein seltenes Ereignis.

„Für eine Stadt ist das eine atypische Sportveranstaltung“, brachte es Darius Fekri auf den Punkt. Das Vorstandsmitglied der deutschen Laser-Segelvereinigung segelte bereits im vergangenen Jahr bei der Premiere mit und stieg auch diesmal wieder mit vier fremden Crewmitgliedern auf eines der sechs vom Veranstalter gestellten einheitlichen Kielbooten. Das besondere an den Sportyachten des Typs J-80: Ein Windhauch reicht aus, um auf Touren zu kommen.

Die auf 18 Fünfer-Teams möglichst fair aufgeteilten Sportler stellte das bei den Fleet-Races auf sogenannten Up-and-Down-Kursen vor anspruchsvolle Herausforderungen: „Auf engstem Raum müssen die Manöver zügig erfolgen, das macht das Rennen so reizvoll. Zudem sind durch die Häuser die Windverhältnisse sehr schwierig. Man braucht hier auch sehr viel Glück“, sagte Fekri. Die beste Mischung aus Glück und Geschick fanden Steuermann Horst Rudorffer und seine Crew Dirk Glinkowski, Georg Lemke, Nikolaos Lymberopoulos sowie Roland Dörrmann. Sie gewannen in Frankfurt das 13. von insgesamt 17 deutschen Qualifikationsrennen und dürfen am 9. und 10. Oktober auf der Elbe in Hamburg beim Deutschlandfinale starten. Dort kann sich das Team für das „BMW Sailing Cup Weltfinale“ Anfang 2011 qualifizieren.

Dass sich der Automobilhersteller neben dem Motor- und Golfsport im Segeln nun in Frankfurt so stark engagiert – der Sailing Cup auf dem Main soll zur festen Tradition werden – begründete Pressesprecher Siegfried Gernandt mit einer Marktanalyse, die ergab, dass der Anteil der Menschen mit einem Segelschein in Deutschland im vorderen Taunusgebiet am höchsten sei. Auch dies klang ungewöhnlich.

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