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„Rund um den Finanzplatz“ Radklassiker nur mit dem Umland

 ·  Was unter „Rund um den Henninger Turm“ zum Klassiker wurde, dann kurz unter „Eschborn-Frankfurt City Loop“ firmierte, bekommt im 49. Jahr wieder einen neuen Namen. „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ heißt es diesmal. 4000 Fahrer werden erwartet.

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Was einst unter „Rund um den Henninger Turm“ zum Klassiker wurde, dann kurz unter „Eschborn-Frankfurt City Loop“ firmierte, bekommt im 49. Jahr seines Bestehens wieder einen neuen Namen. Das Traditionsradrennen mit 4000 Teilnehmern am 1. Mai heißt nun „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“. Den sperrigen Titel, verriet Veranstalter Bernd Moos-Achenbach bei der Vorstellung der Rundkurse im Eschborner Mercure Ost Hotel, hatten sich Eschborns Bürgermeister Wilhelm Speckhardt und Frankfurts Sportdezernent Markus Frank (beide CDU) gemeinsam ausgedacht. Die beiden Politiker wollten mit dem Slogan die Unternehmen zu einer finanzkräftigen Unterstützung ermuntern. Bisher allerdings ist dieses Konzept nach Aussage Moos-Achenbachs nicht aufgegangen: Noch immer klaffe eine Finanzlücke in Höhe von 200.000 Euro, die noch geschlossen werden müsse.

Hauptsponsor der Veranstaltung sei mit 250.000 Euro Eschborn, gefolgt von Frankfurt mit 200.000 Euro, das damit seinen Beitrag verdoppelt habe. Ohne das Engagement aus den Gemeinden des Main-Taunus-Kreises und Hochtaunuskreises, wäre das Radrennen kaum zu stemmen, äußerte der Veranstalter. Denn auch die Kommunen Oberursel, Sulzbach und Eppstein seien „loyale Partner in schwierigen Zeiten“. Das „Team Taunus“ begleite schon seit vielen Jahren den Radklassiker. Allerdings sei die Finanzmisere nicht ohne Auswirkungen geblieben, da die Stadtkassen leer seien, weshalb sich einige Kommunen aus dem Vordertaunus zurückgezogen hätten. Er hoffe aber, vor allem die Städte Königstein und Kronberg noch für das Radrennen gewinnen zu können.

Mehr als 10.000 Zuschauer in Eschborn erwartet

Von dem großen Enthusiasmus der Eschborner, sprach der Erste Stadtrat Mathias Geiger (FDP). Die halbe Stadt sei beim letzten Mal auf den Beinen gewesen, und diesmal rechne mit mehr als 10.000 Zuschauern. In Eschborn starten sowohl Breitensportler wie Elite, Inlineskater und die Velotour. Am Start auf dem Gelände des Möbelkonzerns Mann Mobilia wird nach der Ankündigung des Sportdezernenten eine fröhliche Feststimmung mit Livebands und Ständen herrschen.

Einen Vorgeschmack auf den Hessentag im nächsten Jahr will die Stadt Oberursel nach den Worten des ersten Stadtrats Dieter Rosentreter (FDP) den Bürgern geben. Nicht nur ein buntes Rahmenprogramm auf dem Marktplatz werde geboten, sondern gleichzeitig ein Duathlon (Schwimmen/Radfahren) veranstaltet, berichtete er. Nur die Weltklasse-Fahrer können am 1. Mai auf die Anfeuerung der Eppsteiner bauen, wenn sie sich den gefürchteten Schulberg hinauf quälen.

103 Kilometer weite Velotour

Da Eppstein im vergangenen Jahr dreieinhalb Stunden für den Autoverkehr völlig lahmgelegt worden sei, bleibe diese Herausforderung an die Kondition nur noch den besten Radfahrern vorenthalten, erläuterte Moos-Achenbach. Zur Erleichterung vieler Hobbyfahrer biegt die Strecke für die 103 Kilometer weite Velotour vor dem Schreckensberg ab hinunter ins Lorsbacher Tal.

In Frankfurt winkt der Radelite erstmals ein besonders schönes Ambiente bei der Zieleinfahrt: Statt am Riedberg fällt die Entscheidung nun nach einem dreimaligen, 4,4 kilometerlangen Innenstadtrundkurs im Ziel an der Alten Oper. Dort findet schon von 10 Uhr an eine große HR-Disco-Party statt. Da der Hessische Rundfunk das Radspektakel wieder fünf Stunden lang übertragen werde, hofft Moos-Aschenbach, bis zum Startschuss am 1. Mai noch weitere Sponsoren überzeugen zu können.

Informationen, Anmeldungen zu einzelnen Rennen und Streckenverlauf unter www.eschborn-frankfurt.de.

Quelle: F.A.Z.
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Jahrgang 1960, Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Taunus-Kreis.

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