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DFB-Akademie kann kommen : Frankfurter Rennklub gibt Widerstand auf

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Abgang: Rennklub-Schatzmeister Carl Philip Graf zu Solms schließt das Tor des Vereins - auf dem Gelände will das DFB seine Fußballakademie einrichten Bild: dpa

Der Weg für den Bau der DFB-Akademie in Frankfurt ist frei: Der Frankfurter Rennklub beendet seinen Kampf gegen die Zwangsräumung der Pferderennbahn und übergibt die Schlüssel für seine Geschäftsstelle.

          Der Frankfurter Rennklub zieht sich vom Gelände der Galopprennbahn zurück. Schatzmeister Carl Philip Graf zu Solms sagte am Vormittag, er habe die Schlüssel für die Geschäftsstelle an die Gerichtsvollzieherin übergeben. An den Zufahrtstoren wurden die Schlösser ausgetauscht.

          Die Stadt Frankfurt hat derweil mit der Zwangsräumung des Rennbahngeländes begonnen. In den Mittagsstunden war die Arbeit der Gerichtsvollzieherin auf dem mehrere Hektar großen Gelände noch nicht abgeschlossen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will dort für etwa 140 Millionen Euro eine Leistungsakademie errichten.

          „Das ist ein guter Tag für Frankfurt“

          Sportdezernent Markus Frank und Immobiliendezernent Jan Schneider (beide CDU) zeigten sich erleichtert, dass nach langem - und weiter andauernden - Rechtsstreit die Stadt nun Zugang zu dem Gelände hat. „Das ist ein guter Tag für Frankfurt“, sagte Frank. Ernüchternd sei allerdings der desolate Zustand der Gebäude und des Geländes.

          Schneider zeigte sich zuversichtlich, dass nun bald weitere Schritte für die Übergabe an den DFB folgen können, auch wenn die Schlüssel für einzelne Liegenschaften nicht übergeben worden seien. So machte Carl Philip Graf zu Solms, der Sprecher des Frankfurter Rennklubs, bestehende Miet- und Eigentumsverhältnisse geltend, etwa für das seiner Mutter gehörende sogenannte Sarotti-Häuschen.

          BGH verwarf Antrag des Rennklubs

          Da städtische Mitarbeiter bislang keinen Zugang zu dem Gelände hatten, könne erst jetzt geprüft werden, ob Menschen auf dem Rennbahngelände lebten oder ob es sich um „weitere Nebelkerzen“ im Streit um das Areal handele, sagte Schneider.

          Die Stadt Frankfurt hatte eine Zwangsräumung des Geländes durchgesetzt, auf dem die Akademie des Deutschen Fußballbunds (DFB) entstehen soll. Der Bundesgerichtshof hatte am Mittwoch den Antrag des Rennklubs auf einstweilige Einstellung der Zwangsräumung abgelehnt.

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