23.05.2007 · Heribert Bruchhagen bezweifelt, dass Albert Streit schon einen Vertrag mit Schalke 04 hat. Der Eintracht-Vorstandschef rechnet mit einem Wechsel des Mittelfeldmanns, will aber ein Scheitern des Transfers nicht ausschließen, wie er im Interview sagt.
Von Josef Schmitt und Ralf WeitbrechtHeribert Bruchhagen bezweifelt, dass Albert Streit schon einen Vertrag mit Schalke 04 hat. Der Eintracht-Vorstandschef rechnet mit einem Wechsel des Mittelfeldmanns, will aber ein Scheitern des Transfers nicht ausschließen, wie er im Interview sagt.
Falls der erwartete Wechsel nicht zustande komme, werde Streit am 2. Juli nach der Sommerpause wieder seine Arbeit bei der Eintracht aufnehmen. „Wenn er das nicht tut, kommt er seinen Pflichten nicht nach und bekommt keine Bezüge“, sagt Bruchhagen.
Keine zehn Millionen Euro für Neue
Wie der Vorstandschef weiter sagte, will der Verein in neue Spieler investieren. Eine Summe will er aber nicht nennen. Vielmehr hebt er hervor: „Da kursieren zehn Millionen Euro für Neuverpflichtungen. Diese Investitionssumme haben wir ganz sicher nicht.“ Um neue Kräfte zu verpflichten, sehe sich der Verein unter anderem in Frankreich und Nordeuropa um.
An Trainer Friedhelm Funkel hält Bruchhagen nach wie vor fest. Funkel sei ein „ganz gerader Fußballverantwortlicher“ mit „klar auszurechnenden Strukturen“ - und für die Frankfurter Eintracht „genau die richtige Entscheidung“.