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Fußball Der Eintracht-Kapitän mischt wieder mit

01.10.2008 ·  Ioannis Amanatidis ist zurück – vorerst nur beim Trainingsspielchen. Ein Comeback des Griechen schon am Samstag beim Auswärtsspiel in Mannheim gegen die TSG Hoffenheim ist allerdings nicht ausgeschlossen.

Von Josef Schmitt
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Es war laut am Dienstagvormittag auf dem Trainingsplatz der Frankfurter Eintracht. Was nicht nur, aber auch mit der Rückkehr von Ioannis Amanatidis zu tun hatte. Der Kapitän mischte lautstark mit im Trainingsspielchen, dirigierte und motivierte seine Kollegen. „Ich bin froh, dass er wieder dabei ist“, sagte Trainer Friedhelm Funkel. Durchaus möglich, dass der griechische Nationalspieler schon am Samstag beim Auswärtsspiel in Mannheim gegen die TSG Hoffenheim tatsächlich wieder auflaufen wird. Funkel will sich die Entwicklung während der Trainingswoche „in aller Ruhe anschauen“. Ausschließen mag der Frankfurter Trainer das Comeback nach einer dann vierwöchigen Pause wegen eines Muskelbündelrisses im Oberschenkel nicht mehr. Amanatidis habe bereits „fünf harte Trainingseinheiten“ mit Reha-Trainer Michael Fabacher ohne Probleme durchgestanden und zeige sich in guter Verfassung. „Wunderdinge“ dürfe man aber von Ioannis Amanatidis nicht erwarten, mahnt der Frankfurter Fußball-Lehrer. Nur als moralische Stütze werde er Amanatidis deshalb auch nicht auf die Bank setzen, „wenn er dabei ist, dann muss er auch eingesetzt werden können“.

Mit Vasoski rechnet Funkel so richtig erst wieder im neuen Jahr

Mit Amanatidis ist auch Aleksandar Vasoski in den Kreis der Mannschaft zurückgekehrt. Im Juli hat der mazedonische Abwehrspieler zwei Lungenoperationen über sich ergehen lassen müssen, jetzt ist er wieder so weit, mit den Kollegen mitspielen zu können. Was der 28 Jahre alte Abwehrspieler auch mit großer Begeisterung getan hat. Eine baldige Rückkehr in den Bundesliga-Kader aber schließt der Eintracht-Trainer in diesem Fall aus. Man müsse Vasoski „ganz behutsam wieder heranführen“, sagte Funkel, der mit Vasoski so richtig erst wieder im neuen Jahr rechnet.

Bis auf Weiteres muss der Eintracht-Trainer auch wieder auf Alexander Meier verzichten. Der Mittelfeldspieler plagt sich schon wieder mit Schmerzen an der Sehne über dem erst Anfang des Jahres operierten rechten Knie und hat nach einer Untersuchung in der Rennbahn-Klinik von Basel eine Trainingspause verordnet bekommen. Womöglich wird Meier wieder für längere Zeit ausfallen. Nicht im Training steht wegen Nackenschmerzen auch der Brasilianer Chris, der wegen einer Sperre aber sowieso nicht eingesetzt werden darf.

7:0 hieß es am Ende gegen Kalbach

Alle Verletzten und auch die Rückkehrer hat Funkel am Dienstagabend beim Privatspiel in Kalbach nicht eingesetzt. Fünfzehn Spieler waren dabei und mühten sich nach Kräften trotz widriger Umstände den 1400 Zuschauern ein ansehnliches Fußballspiel zu zeigen. Dies war nicht so ganz einfach, denn der Rasen war vom Dauerregen aufgeweicht und der Gegner FC Kalbach ganz auf Defensive eingestellt. So dauerte es eine halbe Stunde, ehe Nikos Liberopoulos mit einem Kopfball das erste Tor erzielen konnte. Danach legte die Eintracht noch zu – 7:0 hieß es am Ende. Die weiteren Tore gingen auf das Konto von Juvhel Tsoumou (3), Marco Russ, Faton Toski und Markus Steinhöfer. Fünf Minuten vor dem Ende hatte der Schiedsrichter ein Einsehen mit Spielern und Zuschauern und pfiff die Partie etwas früher ab. Es war einfach zu dunkel geworden auf dem Sportplatz in Kalbach.

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