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Dienstag, 18. Juni 2013
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Eintracht Frankfurt Skibbe strebt einstelligen Tabellenplatz an

 ·  Trainer Michael Skibbe peilt mit der Frankfurter Eintracht in der neuen Bundesliga-Saison einen einstelligen Tabellenplatz an. Gegen Werder Bremen kann er personell aus dem Vollen schöpfen. Niemand aus dem erweiterten Führungszirkel der Elf ist ernsthaft verletzt.

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Trotz einer eher durchwachsenen Vorbereitung peilt der neue Frankfurter Trainer Michael Skibbe mit seinem Team in der neuen Spielzeit der Fußball-Bundesliga einen einstelligen Tabellenplatz an. „Wir wollen das Niveau von vor zwei Jahren erreichen“, sagte Skibbe am Donnerstag. Die Saison 2007/2008 schloss die Eintracht auf Platz 9 ab. Im Auftaktspiel bei Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr) kann Skibbe aus dem Vollen schöpfen. Mit Mehdi Mahdavikia, Habib Bellaid, Faton Toski, Zlatan Bajramovic, Sebastian Jung und Marcel Heller strich der Eintracht-Coach deshalb gleich sechs Profis aus dem Kader für die Partie im Weserstadion.

Niemand aus dem erweiterten Führungszirkel der Eintracht-Mannschaft ist ernsthaft verletzt. Alexander Meier, der sich am trainingsfreien Dienstag „verlegen hat“, wie Skibbe formulierte, und in der Folge über einen steifen Nacken klagte, hielt sich tags darauf mit einem Waldlauf fit, fehlte aber, als vornehmlich Spieler aus der zweiten Reihe die Chance nutzten, sich im Rahmen eines Privatspiels in Burghaun in der Rhön für zukünftige erstklassige Aufgaben zu empfehlen. Den abendlichen Test beim SV Rot-Weiß gestaltete die Eintracht gestern erwartungsgemäß siegreich: Beim 13:0 (8:0) war der Grieche Nikos Liberopoulos mit fünf Treffern erfolgreichster Eintracht-Schütze.

Mächtige Distanzschüsse von Bajramovic

Was wirklich zählt, ist jedoch das anstehende Auftaktspiel in der Bundesliga in Bremen. Skibbe hofft, dass bis zur Abreise am Freitag der an beiden Leisten operierte Stürmer Martin Fenin wieder auf der Höhe seiner Schaffenskraft ist, um der Eintracht bei der schweren Prüfung zu helfen. Im Training vermittelte der Tscheche einen guten Eindruck, und auch Dauerpatient Zlatan Bajramovic, der sich schon vier Operationen an seinem lädierten Zeh unterziehen musste, machte mit mächtigen Distanzschüssen auf sich aufmerksam. Für die Partie bei Werder Bremen spielt der Bosnier zwar keine Rolle, doch Skibbe ist froh, „dass es bei ihm grundsätzlich ganz gut ausschaut. Er hat auf jeden Fall keine Schmerzen mehr.“

Vieles spricht dafür, dass sich Skibbe bei seinen Personalplanungen an dem Pokalspiel in Offenbach orientiert: „Meine erste Elf habe ich zwar noch nicht im Kopf“, sagte er. „Aber das Gerüst steht.“ Nicht nur der Eintracht-Trainer weiß, „dass die Begegnung in Bremen für uns eine ganz große Herausforderung sein wird. Eine sehr schwierige Aufgabe, aber wir sind gewappnet.“

Skibbe mit Zustand der Mannschaft zufrieden

Zuversicht schöpft der 44 Jahre alte Coach aus der Tatsache, dass seine Mannschaft eine gute Vorbereitung absolviert hätte. „Alle Spieler haben vom ersten Tag an mit großem Engagement gearbeitet. Keiner lässt sich hängen. Mit dem Zustand der Mannschaft bin ich zufrieden.“ Zu welcher Gesamtleistung sein Team fähig ist, darüber will sich Skibbe erst an diesem Donnerstag äußern. Der Coach will, wie bei seinem Dienstantritt versprochen, ein konkretes Saisonziel ausgeben. Immerhin: Das erste Etappenziel für Bremen hat er schon präsentiert: „Wir wollen uns nicht verstecken, die Kreise der spielstarken Werder-Mannschaft einengen, bei eigenem Ballbesitz gut kombinieren, mutig nach vorne spielen und mindestens einen Punkt holen.“ Ein ambitionierter Plan, bedenkt man, dass Werder nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Eintracht gehört. Die beiden letzten Bundesligaprüfungen endeten jeweils 0:5.

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