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Eintracht Frankfurt Huggel zurück in die Schweiz?

22.06.2007 ·  Eintracht-Profi Benjamin Huggel zieht es zurück in die Schweizer Liga. Der 29 Jahre alte Eidgenosse hat ein Angebot seines ehemaligen Klubs FC Basel vorliegen und ist geneigt, dieses anzunehmen.

Von Ralf Weitbrecht
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Die einen zieht es mit Macht in die Bundesliga, der andere will sie möglichst schnell verlassen. „Es gibt doch nichts Schöneres, als im letzten Saisonspiel den Aufstieg zu schaffen“, sagt Frank Leicht, der Trainer der U 19 der Frankfurter Eintracht.

An diesem Samstag (Riederwaldstadion, 13 Uhr) kämpft der hoffnungsvolle Eintracht-Nachwuchs um die sportliche Qualifikation für die Junioren-Bundesliga. Nach dem 1:1 aus dem Hinspiel braucht die Eintracht gegen die TuS Koblenz einen Sieg. „Wir wollen aus der Oberliga raus und uns in der kommenden Punktrunde wieder mit den großen Mannschaften messen“, sagt der 35 Jahre alte Trainer. „Das Wort Niederlage ist tabu.“

Bruchhagen will Huggel ziehen lassen

In den Tagen vor dem wegweisenden Aufstiegsendspiel haben die Eintracht-Verantwortlichen tausend Freikarten an Nachwuchsteams umliegender Vereine sowie Frankfurter Schulen verteilt. Bei gutem Wetter wird mit bis zu 2000 Fans gerechnet, zu denen sich auch Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Finanzvorstand Thomas Pröckl zählen. Peter Fischer, der Präsident der Eintracht, sowieso. Er spricht vom „wichtigsten Spiel des Jahres. Die U 19 gehört in die Junioren-Bundesliga.“

Zurück in die erste Schweizer Liga zieht es unterdessen Eintracht-Profi Benjamin Huggel. Der 29 Jahre alte Eidgenosse hat ein Angebot seines ehemaligen Klubs FC Basel vorliegen und ist geneigt, dieses anzunehmen, da Nationaltrainer Köbi Kuhn bei der Europameisterschaft 2008 im eigenen Land sowie in Österreich auf Stammkräfte setzt.

Bei der Eintracht konnte sich Huggel diesen Platz nie recht erkämpfen, zudem hätte er in dem japanischen Zugang Junichi Inamoto einen weiteren mannschaftsinternen Konkurrenten. „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen“, sagt Manager Bruchhagen über Huggels geplante Rückkehr in die Heimat.

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