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Eintracht Frankfurt Der von Veh gewünschte Analyst heißt Daum

10.06.2011 ·  Der neue Kader der Frankfurter Eintracht bekommt langsam Konturen. Lehmann aus St. Pauli hat unterschrieben, sein bisheriger Teamkollege Kessler dürfte ihm folgen. Auch der vom Trainer geforderte Analyst steht fest: Er heißt Daum - Marcel Daum.

Von Josef Schmitt und Ralf Weitbrecht
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Die nächste Unterschrift ist geleistet. Nachdem sich bei der Frankfurter Eintracht am Mittwochnachmittag mit Reiner Geyer, Manfred Petz und Christian Kolodziej drei weitere Helfer von Cheftrainer Armin Veh vertraglich an das neue Übungsleiterteam des Bundesliga-Absteigers gebunden hatten, meldete der Zweitligaklub am Donnerstag weitere Abschlüsse. So bestätigte Vorstandschef Heribert Bruchhagen, dass Matthias Lehmann das ihm unterbreitete Angebot nun auch schriftlich angenommen habe. Demnach wird der defensive Mittelfeldspieler, der vom Mitabsteiger FC St. Pauli zur Eintracht stößt, für die kommenden drei Jahre bis zum 30. Juni 2014 für die Frankfurter am Ball sein.

Der 28 Jahre alte Lehmann, der es in der abgelaufenen Saison als unumstrittene Stammkraft auf 33 Einsätze und fünf Tore brachte, kommt für eine Ablösesumme von rund 500 000 Euro zu den Hessen und ist der erste Neuzugang von Veh. Auch seinen ehemaligen Hamburger Mitspieler Thomas Kessler zieht es von der Elbe an den Main. „Inhaltlich sind wir uns einig“, bestätigte Bruchhagen am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. „Aber ich werde den Kontrakt mit Kessler erst gegenzeichnen, wenn er den Medizincheck bestanden hat.“ Im Gespräch ist, dass der 25 Jahre alte Torhüter, dessen Transferrechte beim 1. FC Köln liegen, auf Leihbasis für ein Jahr zur Eintracht kommt - mit der Option auf zwei weitere Spielzeiten. Kessler, derzeit noch im Urlaub in Dubai, wird ebenso wie Lehmann am Samstag zum Trainingsstart am Riederwald erwartet.

„Amanatidis wird definitiv nicht mittrainieren“

Weiteren Zuwachs an Vehs Helferfront konnte am Donnerstagnachmittag Sportdirektor Bruno Hübner verkünden. Demnach habe die Eintracht Einigkeit mit Marcel Daum erzielt. Der Sohn des zuletzt in Frankfurt gescheiterten Fußballlehrers Christoph Daum soll den Part des Analysten übernehmen, den sich Chefcoach Veh Mitte der Woche in einem Interview mit der Zeitschrift „Sportbild“ gewünscht hatte. „Wir wollen einen Analysten einstellen, der mir die Liga, alle Spieler und Mannschaften aufarbeitet. Ich kann nicht behaupten, dass ich die zweite Liga in- und auswendig kenne. Ich habe mir zwar regelmäßig die Berichterstattung am Sonntag im Fernsehen angeguckt, aber ich muss mich schon noch einarbeiten“, sagte Veh.

Unterdessen zeichnet sich immer mehr ab, dass Ioannis Amanatidis nicht mehr seine Fußballschuhe für die Eintracht schnüren wird. „Er wird definitiv nicht mittrainieren“, sagte Bruchhagen am Donnerstag. „Wir sind mit seinem Berater im Kontakt. Sogar „in konkreten Verhandlungen“, wie Sportdirektor Hübner bestätigte, sei man mit dem für Köln spielenden Slawomir Peszko. Der 26 Jahre alte Pole war in der zurückliegenden Saison elfmal für die Rheinländer am Ball. Auf der Suche nach weiteren Verstärkungen hat Hübner seine Blicke auch nach München gerichtet. Bei den zweitklassigen „Löwen“ hat er besonderes Interesse am 19 Jahre alten Stefan Bell. „Das ist ein Kandidat für uns“, sagte Hübner über den von Mainz 05 an den TSV München 1860 ausgeliehenen Innenverteidiger. „Ein interessanter Mann. Mal sehen, ob sich für uns die Möglichkeit ergibt, ihn zu verpflichten.“

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Jahrgang 1961, Sportredakteur.

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