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Sperrgebiet in Nordhessen Weiterer Fall von Vogelgrippe

 ·  Vier Jahre lang war das Vogelgrippe-Virus H5N2 nicht auf Geflügelhöfen in Deutschland aufgetaucht. Doch nun gibt es innerhalb von vier Wochen bereits den zweiten Fall. Beide sind in Nordhessen.

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Abermals ist auf einem Geflügelhof in Nordhessen das Vogelgrippe-Virus H5N2 ausgebrochen. Insgesamt 60 Enten und Hühner seien getötet worden, sagte der Landrat des Kreises Waldeck-Frankenberg, Reinhard Kubat. „Wir haben heute ein Sperrgebiet von einem Kilometer angeordnet“, sagte. Zuvor hatte das Nachrichtenportal „hna.de“ über den Fall in Gemünden (Wohra) berichtet. Demnach wurde der Erreger bereits am 28. Dezember 2012 entdeckt.

Es seien Proben gezogen worden, sagte Kubat weiter. Nach seinen
Angaben handelt es sich den Untersuchungsergebnissen zufolge um einen niedrigpathogenen, also weniger krankheitserregenden Typ. Er berief sich auf das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Für Menschen bestehe keine Gefahr. Kubat sagte, er hoffe, die Sperrung in wenigen Wochen wieder aufheben zu können.

Weitere Untersuchungen

Erst vor rund vier Wochen war ein H5N2-Virus auf einem Hof eines Hobbyzüchters im benachbarten Landkreis Kassel entdeckt worden.  Dort wurden 11 Gänse, 25 Enten und 4 Hühner getötet. Nach Angaben des hessischen Verbraucherschutzministeriums war dies der erste Fall von Vogelgrippe in einem Betrieb in Hessen überhaupt. Der Landkreis gab Entwarnung, nachdem 850 Tieren im Umkreis untersucht worden waren.

Alle Tests seien negativ ausgefallen, sagte ein Kreissprecher. Mitte Januar sollen die Tiere zur Sicherheit wieder untersucht werden. Davor war das H5N2-Virus in Deutschland nach Angaben des FLI zuletzt vor vier Jahren in Sachsen aufgetreten.

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