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„Wiege dieser Sportart“ : Segelflug auf der Wasserkuppe soll Kulturerbe werden

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Steht auch für den Segelflug auf der Wasserkuppe: Ulrich Kremer, geschäftsführender Gesellschafter des Segelflugzeugherstellers Alexander Schleicher in Poppenhausen Bild: Claus Setzer

Die Wasserkuppe gilt dem Land Hessen als Wiege des Segelflugs. Deshalb schlägt es den Segelflug auf der Wasserkuppe für das Kulturerbe der Unesco vor - die Entscheidung soll 2015 fallen.

          Der Segelflug auf der Wasserkuppe soll Kulturerbe der Kultur-Organisation der Vereinten Nationen, Unesco, werden. „Die hessische Wasserkuppe ist die Wiege des Segelflugs und damit weltweit einzigartig“, sagte Hessens Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein (CDU) in Hanau.

          Deshalb habe Hessen den Segelflug als Beitrag für das Unesco Immaterielle Kulturerbe nominiert. Insgesamt hatte es vier Bewerbungen aus Hessen gegeben: Außer dem Segelflug noch die Elfenbeinschnitzerei, die Herbsteiner Fastnacht und der hessische Kratzputz an historischen Fachwerkgebäuden.

          Entscheidung fällt 2015

          1910 hatten Darmstädter Gymnasiasten erste Experimente auf der Wasserkuppe gewagt und mit ihren Fluggeräten 1912 einen Weltrekordflug von 850 Metern geschafft. Ob der Segelflug auf die deutsche Liste kommt, entscheidet das Expertenkomitee der deutschen Unesco-Kommission im Herbst. 2015 fällt dann die Entscheidung, wer es auf die Internationale Liste schafft.

          Mit dem geplanten weltweiten Verzeichnis will die Unesco laut Ministerium „einzigartige kulturelle Traditionen und Ausdrucksformen ausfindig machen, sammeln und präsentieren“. Zum Immateriellen Kulturerbe zählen unter anderem Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturheilkunde und Handwerkstechniken.

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