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Hessen : Schulleiter schlagen Alarm

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Kernaufgaben identifizieren: Hessens Schulleiter haben nicht mehr für alle Aufgaben Zeit. Bild: dpa

Eine Bestandsaufnahme ihrer Aufgaben fordern Schulleiter und Schulaufsicht jetzt in Hessen. Der Grund: Sie sehen sich nicht länger in der Lage, alle anfallenden Aufgaben zu stemmen.

          Nach zahlreichen Grundschullehrern schlagen jetzt Schulleiter und Schulaufsichtsbeamte in Hessen Alarm. Ihre ausgeweiteten Aufgaben seien nicht mehr verantwortlich zu bewältigen, heißt es in einer am Mittwoch bekannt gewordenen „Frankfurter Erklärung“. „Bildungs- und Erziehungsauftrag haben Verfassungsrang“ und dürften nicht unter dem Blickwinkel der Ressourceneinsparung gesehen werden. Zu den Unterzeichnern gehören die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Interessensverband der Schulleiter (IHS), die Vereinigung der Schulaufsichtsbeamten sowie die Arbeitsgemeinschaft der Direktoren an beruflichen Schulen und deren Studienseminaren.

          Die Verbände fordern eine „umfassende und schonungslose Bestandsaufnahme“ der Aufgaben von Schulleitungen und Schulaufsicht. So sollten „die unverzichtbaren Kernaufgaben“ identifiziert und mit „einem verbindlichen zeitlichen Rahmen versehen“ werden. Denn für Aufgaben wie Inklusion, Konfliktmanagement, Unterrichts-, Personal- und Qualitätsentwicklung, gebe es keinerlei Ressourcen.

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