http://www.faz.net/-gzg-92fpd

Fahndung : Noch keine konkrete Spur nach Schüssen auf ICE in Frankfurt

  • Aktualisiert am

Auf der Suche: Nach den Schüssen auf einen ICE am Montag, fahndet die Polizei noch immer nach den Tätern. (Symbolbild) Bild: dpa

Nach den Schüssen auf einen ICE am Montag, ist die Polizei immer noch auf der Suche nach den mutmaßlichen Tätern.

          Nach Schüssen aus einem Luftgewehr auf einen ICE bei Frankfurt sucht die Polizei weiter nach den Tätern. Bislang seien noch keine konkreten Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch. Der beschädigte ICE soll im Laufe des Tages am Güterbahnhof in Frankfurt von Kriminaltechnikern untersucht werden. Drei Männer sollen am Montag mit mindestens einem Luftgewehr auf den ICE geschossen haben, der auf dem Weg nach Essen war. Verletzt wurde niemand.

          Der Zug passierte zu dem Zeitpunkt einen Wald zwischen Frankfurt-Louisa und Frankfurt-Stadion. Mehrere Scheiben wurden beschädigt. Die etwa 400 Reisenden mussten im Fernbahnhof Flughafen auf andere Züge umsteigen.

          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Die einzigen Informationen zu den Schützen seien bisher von einem Reisenden gekommen, der die Tat beobachtet habe, sagte der Polizeisprecher. Demnach standen die drei beschriebenen Täter auf einer Anhöhe in dem Waldstück, als sie die Schüsse mit dem Luftgewehr abgaben. Zu einer näheren Beschreibung der mutmaßlichen Täter wollte sich der Sprecher nicht äußern. Gegen die unbekannten Schützen wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Telekom-Aktien verkaufen, um den Breitbandausbau zu finanzieren? Das fordern zumindest FDP und Grüne.

          Jamaika sucht Geldquellen : Verkauft der Bund die Telekom-Aktien?

          Um neue Ausgaben und Steuersenkungen zu finanzieren, suchen Politiker einer künftigen Jamaika-Koalition nach Geldquellen. Alleine mit Telekom- und Post-Anteilen ließen sich Milliarden generieren.

          Brexit-Verhandlungen : Ohne Qualen geht es nicht

          Theresa May flehte diese Woche in Berlin, Paris und Brüssel um Hilfe bei den Brexit-Verhandlungen. Die Europäer blieben hart. Aber sie gaben sich Mühe, nett zu sein.
          Für mehr Recht und Ordnung im eigenen Land: Macron will härter gegen kriminelle Ausländer vorgehen.

          Macrons Abschiebekurs : Mit harter Hand

          Der brutale Mord an zwei jungen Frauen durch einen illegalen Einwanderer erschüttert Frankreich. Nun plant Präsident Macron konsequenter bei der Abschiebung krimineller Ausländer durchzugreifen. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwerer als gedacht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.