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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Rotmilane auf dem Rückzug Zu wenig Müll, zu viele Windräder

 ·  Rotmilane pendeln zwischen Mittel- und Südwesteuropa. Ihre Jungen ziehen viele von ihnen in Hessen auf. Aber die Greife mit dem gegabelten Schwanz kämpfen mit wachsenden Problemen. Ringe sollen bei der Ursachenforschung helfen.

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Dieter Funk

Verwechslung

Den Rückgang des Rotmilans auf fehlenden Müll und Mülldeponien zurückzuführen ist schlicht und ergreifend falsch . Beides braucht der Greifvogel nicht, denn wie sein Gattungsbegriff ja schon aussagt ist er ein Beutegreifer. Offensichtlich liegt hier - nach dem Motto Milan ist Milan - eine Verwechslung mit seinem kleineren Vetter, dem Schwarzmilan vor, dieser atzt gerne Aas und ist daher auch ab und zu an Müllkippen zu finden.

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Greifvögel

Nach meinen Beobachtungen sind die Greifvögel, jedenfalls im Frankfurter Osten, generell zurückgegangen. Früher drehten oft bis zu 10 und mehr Vögel gleichzeitig ihre Runden im warmen Aufwind über über dem Landschafts- und Naturschutzgebiet "Berger Rücken". Jetzt freut man sich schon sehr, wenn zwei Habichte zu sehen sind. Nur die Rabenvögel, allen voran die unverständlicherweise geschützten Elstern und Eichelhäher, haben enorm zugenommen und vernichten einen Großteil der Brut der Singvögel. Kaum piepsen die Jungvögel im Nest, kontrollieren die Räuber täglich die Vogelhäuschen und ziehen bei erstbester Gelegenheit die flugfähigen Jungvögel aus dem Nest, die unvorsichtiger Weise mal
rausgucken wollten.
Jetzt brauchen wir nur noch die geplanten 3 Riesen-Windräder auf dem Berger Rücken und
Natur- und Landschaftsschutzgebiet haben sich auch erledigt.

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Dietmar Blum

Nicht vor den Karren

der Windkraftgegner spannen lassen?
Mit Verlaub:
Wie laut wäre das Geschrei, würden die Tiere durch den Naturschützern nicht so genehme Industrieprokekte getötet, gefährdet?

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