http://www.faz.net/-gzg-799s2

Rothaargebirge : Nach Auswilderung: Wisent in freier Wildbahn geboren

  • Aktualisiert am

Nachwuchs: Ein Artgenosse dieses kleines Wisents aus einem Schaugehege hat im Rothaargebirge das Licht der Welt erblickt Bild: ZB

Aus dem Rothaargebirge wird ein historisches Ereignis gemeldet: Erstmals seit einem Jahrhundert hat ein Wisent in freier Wildbahn Nachwuchs bekommen, wie es heißt.

          In Deutschland ist nach Angaben von Artenschützern erstmals seit Jahrhunderten wieder ein Wisent in freier Wildbahn zur Welt gekommen. Die Leitkuh der Anfang April im Rothaargebirge nahe der Landesgrenze zu Hessen freigelassenen Herde habe schon am 5. Mai ein Kalb zur Welt gebracht, berichtete die Wisent-Welt Wittgenstein in Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen. Der Nachwuchs sei „putzmunter“, sagte Ranger Jochen Born.

          Spaziergänger, die den scheuen Tieren zufällig begegneten, sollten aber besonderen Abstand halten, da die Mutter ihr Kalb abschirme und schütze. Als fünftes in dem Artenschutzprojekt geborene Tier bekam es den Namen „Quintus“.

          Familienbande: Mutter und Kalb nahe Bad Berleburg
          Familienbande: Mutter und Kalb nahe Bad Berleburg : Bild: dpa

          Vier Wisente waren zuvor noch in Gefangenschaft zur Welt gekommen. Neun Wisente leben nun in freier Wildbahn im Rothaargebirge, das sich über die Länder Nordrhein-Westfalen und Hessen erstreckt.

          Weitere Themen

          Scholz fordert kluges, besonnenes Handeln Video-Seite öffnen

          Handelsstreit : Scholz fordert kluges, besonnenes Handeln

          „Und natürlich geht es bei diesen Verhandlungen darum, dass jetzt nicht alle Dinge miteinander verknüpft werden. Sondern, dass man einfach dafür sorgt, dass wir einen regelbasierten freien Handel in der Welt auch für die Zukunft erhalten können.“

          Topmeldungen

          Interview mit Post-Chef Appel : „Da fliegen Pakete über den Zaun“

          Post-Chef Frank Appel ärgert sich über rücksichtslose Zusteller der Konkurrenz und die Billig-Mentalität vieler Behörden. Sein Zehn-Millionen-Euro-Salär verteidigt er gegen Kritik: „Mein Gehalt wird letztlich vom Markt bestimmt“.

          Parteitag in Wiesbaden : Was will die SPD eigentlich?

          An diesem Sonntag soll mit Andrea Nahles eine neue SPD-Parteivorsitzende gewählt werden. Fraglich ist, wie viel „neu“ in dieser Wahl steckt. Wirtschaftspolitisch zumindest sind die Ziele der SPD so ungewiss wie der Ausgang der geplanten Erneuerung.

          Leseraktion : Miete zu hoch? Rufen Sie an!

          Modernisierung, Eigenbedarf, Mieterhöhung? Nicht alles muss man sich als Mieter gefallen lassen. Wir beantworten Ihre Fragen am heutigen Sonntag von 14 bis 16 Uhr am Telefon und live auf FAZ.NET.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.