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Rekord für Institut : Senckenberg-Forscher entdecken 329 Arten

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Von Senckenberg-Forschern im vergangenen Jahr erstmals ausfindig gemacht: Geldfärber-Frosch Bild: Senckenberg

2012 geht als Rekordjahr in die Geschichte des Frankfurter Senckenberg-Instituts ein: Mehr als 300 neue Arten haben seine Forscher entdeckt.

          Noch nie hat das Forschungsinstitut Senckenberg mehr neue Arten beschrieben als im vergangenen Jahr. „2012 war mit 329 neu entdeckten Arten der bisherige Senckenberg-Spitzenreiter“, rechnete Direktor Prof. Volker Mosbrugger am Dienstag in Frankfurt vor. „Demnach haben wir etwa zwei Prozent der weltweit neu entdeckten Arten beschrieben.“

          In den letzten fünf Jahren haben die Wissenschaftler nach eigenen Angaben über 1100 neue Arten beschrieben, darunter farbenfrohe Inselkrabben, abfärbende Frösche, fossile Spechte und eine augenlose Riesenkrabbenspinne. „Ziel ist dabei immer, die Vielfalt des Lebens auf der Erde zu erfassen und zu erhalten“, erklärte Peter Jäger, Spinnen-Experte und selbst Entdecker zahlreicher neuer Arten.

          Die Schlangenart war 2012 unter den 329 Arten, die Senckenberg-Forscher entdeckt haben

          Wie viele Arten es gibt, ist umstritten. Schätzungen schwanken zwischen drei und hundert Millionen. „Sicher ist, dass der Mensch einen Großteil davon noch nie zu Gesicht bekommen hat“, sagte Jäger.

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