12.01.2010 · Die Panne bei einer Erwärmebohrung in Wiesbaden im vergangenen November hat rund eine halbe Million Euro Schaden angerichtet. Zunächst hat das Land das Geld vorgestreckt. Es geht aber von einem Versicherungsfall aus.
Die Panne bei einer Erwärmebohrung in Wiesbaden im vergangenen November hat rund eine halbe Million Euro Schaden angerichtet. Zunächst hat das Land das Geld vorgestreckt, wie der Sprecher des Finanzministeriums, Michael Scheerer, sagte. Man gehe aber von einem Versicherungsfall aus. Das werde in den kommenden Monaten noch geklärt.
Bei der Erdwärmebohrung am Finanzministerium in Wiesbaden hatten Bauarbeiter versehentlich in etwa 130 Metern Tiefe eine unter starkem Druck stehende Wasserader getroffen. Bis zu 6000 Liter je Minute sprudelten daraufhin nach oben und überschwemmten einen Parkplatz und eine benachbarte Hauptstraße.
Erst nach zwei Tagen gelang es Experten, das Loch weitgehend abzudichten. Mittlerweile sei kein Wasseraustritt mehr feststellbar, sagte Scheerer. Die Probebohrung sollte zeigen, ob ein geplanter Anbau am Ministerium mit Erdwärme versorgt werden kann. Darauf hoffe man noch immer, fügte Scheerer hinzu. Dazu seien aber weitere Untersuchungen nötig.