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Warten auf Heimflug Gießener Tibet-Aktivist in Peking festgenommen

10.08.2008 ·  Unter den in Peking festgenommenen Tibet-Demonstranten ist auch ein 21 Jahre alter Student aus Gießen. Er hatte auf dem Platz des Himmlischen Friedens mit vier anderen gegen die chinesische Herrschaft in Tibet und Menschenrechtsverletzungen in China demonstriert.

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Unter den in Peking am Samstag festgenommenen Tibet-Demonstranten ist auch ein Student aus dem mittelhessischen Gießen. Er hatte auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tian'anmen) gemeinsam mit vier anderen gegen die chinesische Herrschaft in Tibet und Menschenrechtsverletzungen in China demonstriert, wie John Hocevar von der Organisation Students for a Free Tibet der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Während der Eröffnungsfeier am Vortag waren nahe des Nationalstadions bereits drei Tibet-Aktivisten abgeführt worden. Sie wurden am Samstag abgeschoben.

Bei der „Die-in“-Aktion mit Studenten aus Kanada und den Vereinigten Staaten auf dem streng gesicherten Tian'anmen-Platz im Herzen der chinesischen Hauptstadt legten sich vier Aktivisten eingewickelt in eine tibetische Flagge wie sterbend auf den Boden. Ein anderes Mitglied der Gruppe habe rund 200 Zuschauern den Zweck der Aktion erklärt, berichtete Hocevar, der den Protest auf dem symbolischen Platz verfolgte. Nach etwa zehn Minuten hätten Zivilpolizisten die Demonstranten abgeführt. Die deutsche Botschaft in Peking ist um Aufklärung bemüht.

Nach Angaben der Studentenorganisation handelt es sich um den 21 Jahre alten, gebürtigen Limburger David Demes, der in Gießen als Kontaktmann der Organisation agiert. Der Radiosender „FFH“ meldete am Sonntag unter Berufung auf die Mutter des Aktivisten, Demes sei in Hongkong und warte auf seinen Rückflug.

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