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Verdacht auf Betrug Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutsche Inkasso

29.09.2008 ·  Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen die Deutsche Inkassostelle in Eschborn. Sie soll Forderungen bei Menschen eingetrieben haben, die auf sogenannte Abofallen im Internet hereingefallen sind.

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Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen 16 Firmen und 23 Menschen, die Geld mit sogenannten Abofallen im Internet verdienen sollen. In diesem Zusammenhang sei ein Ermittlungsverfahren gegen die Deutsche Inkassostelle in Eschborn eingeleitet worden, sagte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu am Montag. Gegen die Firma bestehe der Verdacht auf Beihilfe zum Betrug oder Mittäterschaft.

Zahlreiche Bürger hätten Anzeige gegen die Deutsche Inkassostelle erhoben, weil diese unrechtmäßige Forderungen für solche Abofallen eingetrieben haben soll. Den Menschen waren verdeckte Kosten in Rechnung gestellt worden, nachdem sie bestimmte Internetseiten besucht haben.

Ermittlungen könnten lange dauern

Die Staatsanwaltschaft habe Anfang September in Deutschland und der Schweiz 16 Firmen und Privatwohnungen durchsucht, darunter auch die Inkassostelle. Dabei seien Unterlagen sichergestellt worden, die derzeit ausgewertet würden. „Das kann lange dauern“, sagte Möller-Scheu.

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