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Terroralarm in Aschaffenburg „Es war kein Sprengsatz“

26.08.2006 ·  Nach dem Fund einer Bombenattrappe in einem Intercity-Zug in Aschaffenburg gibt es nach Angaben der Polizei noch keine Hinweise auf den Täter. Am Freitag abend mußte der Hauptbahnhof wegen des Terroralarms für zwei Stunden gesperrt werden.

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Nach dem Fund einer Bombenattrappe in einem Intercity-Zug in Aschaffenburg gibt es laut Polizei noch keine Hinweise auf den Täter. „Es steht nur fest: Es war kein Sprengsatz“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag.

Techniker des bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) wollten am Wochenende die täuschend echt aussehende Bombenattrappe untersuchen und Spuren auswerten. „Die Techniker untersuchen viele Faktoren. Wie die Attrappe zusammengebaut ist, sagt uns auch schon interessante Dinge“, sagte der Sprecher.

„Kein Zufall“

Die Bombenattrappe bestand nach ersten Angaben aus einer mit Flüssigkeit gefüllten Flasche und einer vorgetäuschten Zündvorrichtung. Nach Ansicht des LKA wurde der verdächtige Gegenstand absichtlich im Zug deponiert. „Das kann kein Zufall sein“, sagte ein Sprecher.

Am Freitag abend hatte eine Reinigungskraft eine Tasche mit der Attrappe in der Toilette des Intercity-Zuges IC 328 „Alpenland“ von Mittenwald nach Dortmund gefunden. Die Polizei stoppte den mit etwa 450 Fahrgästen besetzten Zug. Reisende mußten den IC im Hauptbahnhof von Aschaffenburg verlassen, mehrere Gleise wurden gesperrt. Sprengstoff-Spezialisten gaben dann nach etwa zwei Stunden Entwarnung. Anschließend lief der Bahnverkehr wieder störungsfrei.

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