Beim Telefonunternehmen Arcor wird es nach Gewerkschaftsangaben bis Ende dieses Jahres keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Darauf hätten sich Gewerkschaften, Betriebsräte und das Management geeinigt, teilte die Gewerkschaft Transnet am Montag mit. Auch über den bereits im vergangenen Jahr angekündigten Abbau von 150 Stellen solle noch einmal verhandelt werden.
Die Gewerkschaft hatte befürchtet, dass 500 Arbeitsplätze wegen des Kostendrucks im Festnetz und einer geplanten Umstrukturierung wegfallen könnten. Arcor mit Hauptsitz in Eschborn bei Frankfurt hatte zuletzt rund 3700 Beschäftigte. Die Tochter der britischen Vodafone-Gruppe ist in Deutschland der zweitgrößte Festnetzbetreiber nach der Deutschen Telekom.

