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„Raser des Monats“ Mit 110 Stundenkilometern durch Frankfurt

26.09.2007 ·  Wenn die letzten Sommersonnenstrahlen den nötigen Enthusiasmus verleihen, fährt mancher Fahrer auch mal etwas flotter. Ein Verkehrssünder hat es am Frankfurter Kreuz auf 178 Stundenkilometer gebracht - und wurde zum „Raser des Monats“ gekürt.

Von Florian Leclerc
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Wer mobil ist, hat es meistens eilig. Und wer ein schnelles Auto besitzt, fährt gerne auch mal etwas flotter. Gerade wenn kein Stau ist, keine Baustelle die freie Fahrt behindert und die letzten Sommersonnenstrahlen dem Raser den nötigen Enthusiasmus verleihen.

So mag es wohl auch dem Verkehrsteilnehmer ergangen sein, der mit 178 Kilometern pro Stunde am Frankfurter Kreuz geblitzt worden ist. Erlaubt sind an dieser Stelle 100 Stundenkilometer. Mit einer Überschreitung von knapp 80 Stundenkilometern wurde der Verkehrssünder nun zum „Raser des Monats“ gekürt, wie die Polizei mitteilte.

Handy-Telefonate am Steuer

Außer einer Geldbuße von 375 Euro erhält der Gekürte vier Punkte auf seinem Flensburger Konto und ein Fahrverbot von drei Monaten. Pech für den Fahrer, denn der gemeine Pendler weiß eigentlich: Gerade am Frankfurter Kreuz wird oft und gerne kontrolliert.

Dass man auf dem Motorrad ein Gefühl der Freiheit erlebt, wenn der Wind um den Helm rauscht, mag auch den Motorradfahrer beflügelt haben, der mit 110 Stundenkilometern durch Frankfurt brauste. 60 Stundenkilometer zu viel: Zum „Raser des Monats“ hat es demnach nicht gereicht. Seine Strafe: 175 Euro, vier Punkte und zwei Monate ohne Führerschein.

Alles in allem hat die Polizei im August rund um Frankfurt 10.400 Verkehrsteilnehmer verwarnt und 431 Fahrverbote ausgesprochen. Nicht nur Raser hatten das Nachsehen - auch Fahrten ohne Gurt ebenso wie Handy-Telefonate am Steuer wurden oft geahndet.

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