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Nach „Aktenzeichen XY...ungelöst“ Neue Hinweise zu Bluttat in Rüsselsheimer Eisdiele

02.10.2008 ·  Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ hat acht neue Hinweise zur Aufklärung der Bluttat in einer Rüsselsheimer Eisdiele mit drei Toten erbracht. Das Landeskriminalamt zweifelt jedoch daran, dass einer davon auf eine „heiße Spur“ führen könnte.

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Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ am Mittwochabend hat acht neue Hinweise zur Aufklärung der Bluttat in der Rüsselsheimer Innenstadt mit drei Toten erbracht. Darunter sei vermutlich jedoch keine heiße Spur, sagte ein Sprecher des hessischen Landeskriminalamtes in Wiesbaden. Die Hinweise aus der Bevölkerung müssten in den nächsten Tagen ausgewertet werden.

Die Ermittler hatten sich von der Fernsehfahndung Hinweise auf den Tatverdächtigen Serdal Ergün erhofft. Der 23-Jährige ist seit der blutigen Auseinandersetzung am 12. August untergetaucht. Ein Streit zwischen zwei türkischen Gruppen war damals eskaliert. Die Männer gingen in einer Eisdiele mit Messern und Pistolen aufeinander los. Dabei starb auch eine unbeteiligte 55-Jährige. Gegen vier Verdächtige im Alter zwischen 24 und 31 Jahren wurde bereits Haftbefehl erlassen.

Eine persönliche Auseinandersetzung ist allem Anschein nach Auslöser für die Bluttat mit drei Toten in der Rüsselsheimer Innenstadt gewesen. Das teilte das hessische Landeskriminalamt am Mittwoch mit. Zwei Verdächtige wurden festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

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