09.05.2006 · Der Wonnemonat Mai hat der Freiluft-Gastronomie am Wochenende ein gutes Geschäft beschert. Erstmals in dieser Saison herrschte in den Mainzer Biergärten, auf den Terrassen von Cafes und den Höfen von Straußwirtschaften Hochbetrieb.
Der Wonnemonat Mai hat der Freiluft-Gastronomie am Wochenende ein gutes Geschäft beschert. Erstmals in dieser Saison herrschte in den Mainzer Biergärten, auf den Terrassen von Cafes und den Höfen von Straußwirtschaften Hochbetrieb. Am Rheinufer genossen Sonnenhungrige auf den eigens aufgeschütteten, mit Liegestühlen und Schirmen versehenen Stränden den warmen Sand zwischen den Zehen.
Hier und da war sogar schon die aktuelle Bikini-Mode zu bewundern. Rund um die Theodor-Heuss-Brücke besteht in dieser Saison die Auswahl zwischen drei Sandstränden. Auf der Mainzer Seite unterhalb des Kurfürstlichen Schlosses, zwischen Kaiser- und Raimunditor, liegt der „Citrusbeach“. Das Betreiberteam, zu dem auch der Mainz-05-Fußballprofi Fabian Gerber gehört, will täglich zwischen 12 und 24 Uhr den „Flair des Südens“ ans Rheinufer bringen.
Planschen im Rheinwasser
Dafür sollen Palmen, Sonnensegel, eine Cocktailbar und ein Grillstand sorgen. Hinzu kommt ein mit Holzplanken befestigter Biergarten, der 400 Personen Platz bietet. Bei Kauf eines Verzehrbons im Wert von 2,50 Euro ist der Eintritt frei. Ein paar hundert Meter flußaufwärts, zwischen Heuss-Brücke und Hilton-Hotel, liegt das „Original“ unter den Mainzer Stränden - der mittlerweile im dritten Jahr aufgeschüttete „Rheinstrand“. Der 250 Meter lange und 30 Meter breite Uferabschnitt ist täglich von 11 bis 24 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. In der vergangenen Saison sollte ein am Ufer verankertes Badeschiff Gelegenheit zur Abkühlung bieten.
So richtig konnten sich die Besucher aber mit dem Planschen im Rheinwasser nicht anfreunden. Deswegen haben die Betreiber den Ponton zu einer „Sonneninsel“ umfunktioniert. Sie soll nun wahlweise als schwimmender Biergarten oder als Open-air-Bühne für Konzerte oder Kinovorführungen dienen.
Beachvolleyball und Beachsoccer
Außerdem gibt es Felder für Beachvolleyball und Beachsoccer sowie ein erweitertes gastronomisches Angebot. Etwas beschaulicher geht es auf der rechten Rheinseite, am Kasteler Ufer, zu. In der Nähe der Reduit bewirtschaftet das Restaurant Bastion Schönborn einen Sandstrand mit Bierbänken, Sonnenschirmen und Liegestühlen.
Von 11 Uhr bis nach Mitternacht sind Cocktails und Getränke erhältlich; zum Essen müssen sich Gäste auf die Terrasse des benachbarten Restaurants begeben. Ganz ohne Sand kann man den Rhein auf der Hyatt-Terrasse vor dem Fort Malakoff an sich vorbeifließen lassen. Das benachbarte Areal rund um den Winterhafen hat sich in den vergangenen Jahren zum sommerlichen Treffpunkt entwickelt. Hunger und Durst lassen sich wenige Meter entfernt im Biergarten auf der Molenspitze oder im Kumigarten recht gut stillen. Für Spaziergänger im Stadt- und Volkspark hat das Favorite-Parkhotel seinen Biergarten und das News-Cafe seine Terrasse geöffnet.