04.02.2009 · Die Kette der Nachrichten über Arbeitsplatzabbau in der regionalen Industrie reißt nicht ab. Bei der Invista Resins & Fibres GmbH in Offenbach stehen 300 Stellen vor dem Aus. Zudem streicht der Schwab-Versand in Hanau 100 Stellen.
Von Thorsten WinterDie Kette der Nachrichten über Arbeitsplatzabbau in der regionalen Industrie reißt nicht ab. Beim Chemieunternehmen Invista Resins & Fibres GmbH in Offenbach stehen 300 Stellen vor dem Aus. Wie zu erfahren war, hat der Betriebsrat am Mittwoch den Sozialplan unterzeichnet. Zudem streicht der Schwab-Versand in Hanau 100 Stellen – Kündigungen soll es aber nicht geben.
Die Stellen bei Invista gehen bis Jahresende verloren, wie Betriebsratschef Gerrit Mayer der Rhein-Main-Zeitung sagte. Die Produktion werde bis April heruntergefahren, danach die Fabrik demontiert. Die Muttergesellschaft, die die Fabrik im Herbst zum Verkauf gestellt hatte, will sich erst am Donnerstag äußern. Laut Mayer hatten Betriebsrat und Chemiegewerkschaft einen Kaufinteressenten an der Hand, dem die Muttergesellschaft aber nicht entgegengekommen sei. Dem Vernehmen nach handelt es sich um einen heimischen Chemieunternehmer.
Zuvor hatte der Druckmaschinenhersteller Manroland mitgeteilt, das Werk in Mainhausen mit 285 Beschäftigten schließen zu wollen. Der Textilmaschinenbauer Karl Mayer baut in Büdingen und Obertshausen insgesamt 385 Arbeitsplätze ab. Nicht zuletzt gehen beim Autozulieferer Proseat in Rüsselsheim 100 Jobs verloren.
Aller Anfang ist schwer,
sten rupp (cmotpet)
- 05.02.2009, 08:34 Uhr