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Hessen-SPD Bökel für Kampfkandidatur von Walter gegen Ypsilanti

25.08.2006 ·  Der frühere hessische SPD-Chef Bökel hat Landtagsfraktions-Chef Walter aufgefordert, sich als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2008 zu bewerben und Parteichefin Ypsilanti die Stirn zu bieten. Nur hatte Walter schon im Februar abgewinkt.

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Der frühere hessische SPD-Chef Gerhard Bökel hat den Landtags-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Walter zur Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl 2008 aufgefordert. Walter sei schon Kraft seines Amtes die zweite herausragende Persönlichkeit der Partei neben Parteichefin Andrea Ypsilanti: „Auch er sollte antreten. Ich würde ihn bitten, das auch zu tun“, sagte Bökel am Donnerstag abend im HR-Fernsehen.

Ypsilanti hatte zuvor bei einer Pressekonferenz angekündigt, gegen den amtierenden CDU-Ministerpräsident Roland Koch anzutreten. Dies ist in der SPD nicht umumstritten. Viele Mitglieder hätten den ehemaligen Offenbacher Oberbürgermeister Gerhard Grandke bevorzugt, der aber nicht kandidieren will. Eine endgültige Entscheidung trifft ein SPD-Landesparteitag im November.

Im Februar hatte Walter in einem Gespräch mit der Rhein-Main-Zeitung gesagt, nicht gegen Koch kandidieren zu wollen. „Ich werde die Spitzenkandidatur nicht anstreben“, sagte er. Aus seiner Sicht gebe es in der SPD „einen optimaleren Kandidaten“, der deutlich bessere Chancen habe als er, die Wahl in zwei Jahren zu gewinnen. Einen Namen wollte der Fraktionschef seinerzeit nicht nennen, aber auf die Frage, ob er sich den früheren Offenbacher Oberbürgermeister Gerhard Grandke als einen ausgezeichneten Bewerber vorstellen könne, sagte Walter wörtlich: „Ich kann mir das vorstellen.“ (Walter tritt nicht gegen Koch an)

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