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Hanau Arbeitszeitkürzung für Mitarbeiter von Heraeus

04.05.2009 ·  500 Mitarbeiter des Hanauer Edelmetall- und Technologieunternehmens Heraeus sind derzeit in Kurzarbeit, 1500 weitere mussten ihre Wochenarbeitszeit um zweieinhalb Stunden verkürzen. Andererseits liebäugelt Heraeus mit Zukäufen.

Von Tim Kanning
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500 Mitarbeiter des Hanauer Edelmetall- und Technologieunternehmens Heraeus sind derzeit in Kurzarbeit, 1500 weitere mussten ihre Wochenarbeitszeit um zweieinhalb Stunden verkürzen. Wie das Unternehmen mitteilt, ist von den Sparmaßnahmen vor allem der Standort Kleinostheim bei Aschaffenburg betroffen, an dem nun fast alle 735 Beschäftigten in derartigen Sparprogrammen sind. In dem Werk wird Quarzglas für die Halbleiterindustrie hergestellt, deren Produkte zum Beispiel in Handys eingesetzt werden und die besonders unter dem Konjunktureinbruch leidet.

Darüberhinaus ist Heraeus von der weltweiten Schwäche der Automobilindustrie getroffen, für die das Unternehmen beispielsweise Katalysatoren herstellt. Am Stammsitz in Hanau sind derzeit 400 der rund 3200 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Trotz der Schwäche einiger Konzernsparten, sprach Vorstandschef Frank Heinricht bei der Vorstellung der Geschäftszahlen 2008 von einem „zufriedenstellenden Jahr“ und zeigte sich bereit für weitere Zukäufe.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Ausgabe der Rhein-Main-Zeitung von Dienstag, 5. Mai 2009.

Quelle: F.A.Z.
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Jahrgang 1982, Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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