31.10.2008 · Der Keltenfürst vom Glauberg bekommt eine neue Heimstatt: Am Freitag ist mit dem Grundstein für das Keltenmuseum auf dem Glauberg gleichsam ein Bekenntnis zur modernen Architektur abgelegt.
Von Jens JoachimWissenschaftsministerin Silke Lautenschläger (CDU) hat bei der Grundsteinlegung für das Keltenmuseum auf dem Glauberg ein Bekenntnis zur modernen Architektur abgelegt. Das neue Museum, in dem von Frühjahr 2010 an die lebensgroße Sandsteinstatue des Keltenfürsten sowie die Anfang der neunziger Jahre gefundenen wertvollen Grabbeigaben aus dem 5. Jahrhundert vor Christus ausgestellt werden sollen, bezeichnete sie auch wegen seiner „eindrucksvollen und unverwechselbaren Architektur“ als „Markstein für die hessische Museumslandschaft“.
Das Haus, dass einschließlich der Ausstattung rund 7,4 Millionen Euro kosten wird, werde eines der bedeutenden europäischen Keltenmuseen. Der Museumsbau mit einer Nutzfläche von rund 1300 Quadratmetern entsteht nach einem Entwurf des Aachener Architekturbüros Kada-Wittfeld, das den Wettbewerb um den Neubau im November 2006 gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten Club L94 aus Köln gewonnen hatte.
In dem neuen Haus, das offiziell „Keltenwelt am Glauberg – Archäologischer Park, Museum, Forschungsinstitut“ heißen wird, werden künftig auch die wissenschaftlichen Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen sowie die Forschungsaktivitäten am Glauberg präsentiert.