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Samstag, 11. Februar 2012
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Forschung Spargel gedeiht in Südhessen - und bald auf dem Mars?

27.06.2008 ·  Südhessische Spargelbauern, aufgepasst: Nachdem zuletzt die Preise für das Edelgemüse gesunken waren, könnte folgende Meldung aus Arizona auf neue Konkurrenz hindeuten: Der Mars-Boden ist demnach gut für den Spargelanbau geeignet.

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Die Oberfläche des Mars ist nach einer ersten Untersuchung offenbar geeignet für die Existenz von Leben. „Der Boden auf dem Mars ähnelt einem normalen Gartenboden, in dem man Spargel anbauen kann“, sagte Samuel Kounaves von der Universität in Arizona, der die Arbeit des Analyseofens der amerikanischen Marssonde „Phoenix“ kontrolliert. In den Proben seien Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium oder Natrium enthalten. Sein Team sei überrascht über den relativ hohen Säuregehalt mit einem Ph-Wert von 8 bis 9, sagte der Forscher.

Die Analyse habe ferner neue Hinweise geliefert, dass ein Teil der Oberfläche des Roten Planeten einst von Wasser bedeckt gewesen sei. Insgesamt seien die Ergebnisse der Bodenanalyse ähnlich den Untersuchungen von Wüstenböden auf der Erde. Für Leben schädliche Giftstoffe seien nicht gefunden worden.

Die Marssonde „Phoenix“ hatte Anfang Juni erste Bodenproben genommen und in ihrem eigenen kleinen Analyseofen untersucht. Die rund 350 Kilogramm schwere Sonde ist mit Instrumenten ausgestattet, die drei Monate lang die Zusammensetzung der Mars-Oberfläche analysieren sollen.

Die gerade abgelaufene Spargelsaison hat den Landwirten eher wenig Freude bereitet. Zunächst machte das Wetter nicht mit, dann stürzten die Preise. „Wir haben noch keine genauen Zahlen, aber die Umsätze sind wohl um fünf bis sechs Prozent gesunken“, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt, in Weiterstadt bei Darmstadt.

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Von Rainer Schulze

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