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Flörsheim Mehrheit lehnt Umgehungsstraße ab

06.05.2007 ·  In einem Bürgerentscheid haben sich die Flörsheimer gegen die geplante Umgehungsstraße ausgesprochen. 53,5 Prozent der Wahlbeteiligten, das entspricht 4881 Bürgern, entschieden sich gegen die Straße.

Von Jan Schievenhövel
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In einem Bürgerentscheid haben sich die Flörsheimer gegen die geplante Umgehungsstraße ausgesprochen. 53,5 Prozent entschieden sich gegen die Straße, die die Mainbrücke bei Rüsselsheim mit der Autobahn 66 hätte verbinden sollen. Die Strecke wurde 40 Jahre lang geplant und war dazu gedacht, den Durchgangsverkehr aufzunehmen, der jetzt durch Flörsheim und seine Stadtteile Wicker und Weilbach fließt.

60,5 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten sich an dem Bürgerentscheid. 4881 Flörsheimer stellten sich gegen das Vorhaben. Das ist weit mehr als das Quorum von 25 Prozent, das für einen Erfolg des Bürgerentscheids notwendig ist.

Entscheidung für den Erhalt der Landschaft

Die Stadtverordneten hatten im vergangenen Jahr zugunsten der Umgehungsstraße entschieden. Die „Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße (Bigu)“ hatte das Bürgerbegehren gegen diesen Beschluss angestrengt. Es wurde daraufhin eine zweite Initiative gegründet, die „BI pro“, die die Neubaustrecke für die Bundesstraße 519 befürwortet.

Das Ergebnis zeige, wie wichtig den Bürgern das Naherholungsgebiet sei, durch das die Straße hätte führen sollen, sagte Heiner Oßwald von der Bigu, der als Stadtrat der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (Galf) im Magistrat sitzt. Nach Ansicht von Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) haben sich diejenigen Bürger, die nicht direkt an den Durchgangsstraßen wohnen, gegen die Neubaustrecke und für den Erhalt der Landschaft entschieden.

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