02.10.2008 · Weil er einen Brocken Haschisch in den Mund gesteckt hatte, musste ein kleiner Junge aus Pfungstadt notärztlich behandelt werden. Das Rauschgift hatte er in der elterlichen Wohnung gefunden, wo es herumlag. Nun ermittelt die Polizei gegen den 29 Jahre alten Vater.
Einen in der elterlichen Wohnung herumliegenden Brocken Haschisch hat sich ein Kleinkind im südhessischen Pfungstadt in den Mund gesteckt. Der 14 Monate alte Junge musste am Mittwoch notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden, wie die Polizei am Donnerstag in Darmstadt berichtete. Das Kind konnte aber bereits wieder entlassen werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Drogenbesitzes und fahrlässiger Körperverletzung gegen den 29 Jahre alten Vater.
Die 22-jährige Mutter hatte den Rettungsdienst alarmiert. Sie hatte gesehen, wie sich ihr Sohn ein kleines Stück Haschisch in den Mund steckte. Der Junge soll den Brocken wieder ausgespuckt haben. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren die Eltern und ihr Sohn in der gemeinsamen Wohnung. Die Beamten stellten zwei kleine Brocken Haschisch à 0,4 Gramm sicher.
Bedenklich ja, gefährlich nein
Steffen Pawelczack (Pawelczack)
- 02.10.2008, 19:43 Uhr
Defizit an Informationen ist unter der Bevölkerung.
Sven Kaulbars (faz-kaule)
- 02.10.2008, 23:15 Uhr