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Airrail Center KPMG bezieht Büros über Flughafen-Bahnhof

23.12.2006 ·  Mehr als 50 Prozent des Airrail Centers am Frankfurter Flughafen sind schon vermietet. Auch der Wirtschaftsprüfer KPMG wird seinen bisherigen Sitz verlegen - vom Mertonviertel ins Airrail Center.

Von Matthias Alexander und Helmut Schwan
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Wenige Wochen vor dem ins Auge gefaßten Baubeginn sind mehr als 50 Prozent der Flächen im sogenannten Airrail Center am Frankfurter Flughafen vermietet. Nach Informationen der F.A.Z. wird die Frankfurter Niederlassung des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG, die ihren Sitz bisher im Mertonviertel hat, rund 30.000 Quadratmeter des Komplexes belegen, der von März an auf der Platte des ICE-Bahnhofs entstehen soll, belegen.

Angesichts der hohen Vorvermietung kann es als sicher gelten, daß das Airrail Center in einem Zug gebaut werden wird. Schon seit längerem abgeschlossen sind die Verträge mit dem Hilton-Konzern, der in dem zwischen A 3 und B 43 gelegenen Gebäude zwei Hotels unterschiedlicher Kategorien mit einer Fläche von zusammen 34.000 Quadratmetern bauen will. Ebenfalls einig ist man sich mit Investoren, die auf etwa 3600 Quadratmetern ein Facharzt-Zentrum im Airrail Center einrichten wollen. Nach dem jüngsten Abschluß sind jetzt noch knapp 60.000 Quadratmeter Büros zu vermieten.

660 Millionen Euro Kosten

Nach den Plänen sollen auf rund 5000 Quadratmetern Läden entstehen. Das 660 Meter lange Bauwerk, das vom Frankfurter Architektenbüro JSK entworfen wurde, wird laut ersten Kalkulationen rund 660 Millionen Euro kosten. Zum Konsortium des Airrail Center gehören die Bonner Immobiliengruppe IVG und die Fraport AG, die mit 18 Prozent beteiligt ist. Nach Angaben des Fraport-Vorstandsmitgliedes Manfred Schölch, der als treibende Kraft hinter dem Projekt gilt, ist Fraport nicht verpflichtet, sich an steigenden Baukosten zu beteiligten. Diese Klausel könnte sich jetzt als überaus wertvoll für den Flughafenbetreiber erweisen. Schölchs Angaben zufolge ist das Airrail Center in sechs Realteile gegliedert, die sich einzeln veräußern lassen. Am Erlös ist Fraport gemäß dem Anteil am Konsortium beteiligt.

Über die Höhe der Miete, die KPMG zahlen wird, waren keine verläßlichen Angaben zu erhalten. Der Mietvertrag im Mertonviertel läuft noch bis 2011. Bis dahin könnte der Bau des Airrail Center abgeschlossen sein. Innerhalb der KPMG soll vor allem Regionalvorstand Peter Wesner von dem spektakulären, zigarrenförmigen Bau eingenommen sein. Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen wird in den westlichen Teil des Neubaus einziehen.

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Jahrgang 1968, Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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