31.03.2009 · Rund 300 Veranstaltungen in 80 Städten und Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet – von Aschaffenburg bis Bingen, von Bad Nauheim bis Dieburg – bietet die regionale Veranstaltungsreihe Garten Rhein-Main in diesem Jahr.
Von Mechthild HartingRund 300 Veranstaltungen in 80 Städten und Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet – von Aschaffenburg bis Bingen, von Bad Nauheim bis Dieburg – bietet die regionale Veranstaltungsreihe Garten Rhein-Main in diesem Jahr. Schwerpunktthema ist nicht nur die Schönheit der Parks, sondern auch ihr Nutzen zum Anbau von Obst und Gemüse. Unter dem Motto „Garten Rhein-Main bittet zu Tisch“ werden bei monatlichen Veranstaltungen Gemüsesorten, Obst, Kräuter, Rosen, Zitrusfrüchte, Maronen, Wein und Nüsse präsentiert und zum Kosten angeboten.
Die Auftaktveranstaltung zum Thema alte Gemüsesorten findet im Mai im Dieburger Schlossgarten statt. Im Juni dreht sich in Bad Nauheim-Steinfurth alles um Rosen und Kirschen, im Juli geht es um Zitrusfrüchte in der Orangerie in Darmstadt, ehe im August im Bad Homburger Schlosspark eine gartenkünstlerische Besonderheit präsentiert wird: Zwergobstbäume, die einst die landgräfliche Tafel und die Schlossräume zierten. Im September geht es zum Ernten von Äpfeln, Birnen und Zwetschgen ins Main-Äppel-Haus in Frankfurt, im Oktober ums Wildbrett im Jagdschloss Kranichstein, die Weinlese in Flörsheim-Wicker und um Kürbisse sowie Maronen in der Burg Kronberg. Heiße Schokolade, Vanille, Zimt und Pfefferpflanzen präsentiert der Frankfurter Palmengarten im November, und zum Abschluss des Gartenjahres gibt es Obstbrände in Alzenau.
Der Frankfurter Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) lobte im Palmengarten bei der Präsentation das Veranstaltungsprogramm. Es biete eine Mischung aus der Raffinesse, die die Gärten in sich bergen würden, und dem praktischem Nutzen, der anhand der Veranstaltungen aufgezeigt würde. Ohnehin sei es das Verdienst von Garten Rhein-Main, einem Projekt der Kulturregion GmbH, seit dem Beginn im Jahr 2004 vieles aufgezeigt zu haben, was im Verborgenen schlummere.