11.06.2009 · Die ambulante chirurgische Notfallversorgung am Krankenhaus Hofheim wird auch nach dem Umzug der beiden chirurgischen Abteilungen nach Bad Soden im August erhalten bleiben. Die beiden Verantwortlichen der Kliniken reagieren damit auf Irritationen, die in der vergangenen Woche während der Stadtverordnetensitzung in Hofheim entstanden waren.
Von Heike Lattka, HofheimDie ambulante chirurgische Notfallversorgung am Krankenhaus Hofheim wird auch nach dem Umzug der beiden chirurgischen Abteilungen nach Bad Soden im August erhalten bleiben. Dies haben der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Berthold Gall (CDU) und Klinikgeschäftsführer Helmuth Hahn-Klimroth in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt gemacht. Die beiden Verantwortlichen der Kliniken reagieren damit auf Irritationen, die in der vergangenen Woche während der Stadtverordnetensitzung in Hofheim entstanden waren.
Wie Gall und Hahn-Klimroth berichteten, werden die seit rund dreieinhalb Jahren am Krankenhaus Bad Soden andauernden Bauarbeiten in den nächsten Monaten abgeschlossen. Die Umzugsplanung für die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und die Klinik für Plastische-, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie sei für die erste Augustwoche vorgesehen. Über den Umzugstermin hinaus, stellten die chirurgischen Fachabteilungen von Anfang August bis Ende September in Hofheim einen entsprechenden Notdienst rund um die Uhr sicher.
Qualifizierte ambulante chirurgische Versorgung
Vom Oktober an werde dann ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Kliniken des Main-Taunus-Kreises, die ambulante chirurgische Versorgung am Krankenhaus Hofheim übernehmen. Dazu zähle eine Durchgangsarztpraxis mit der Möglichkeit der Behandlung von Arbeits- und Schulunfällen, erläuterte Hahn-Klimroth. Das Versorgungszentrum werde einen chirurgischen Kassenarztsitz übernehmen, der eine ambulante chirurgische Versorgung am Krankenhaus Hofheim einschließlich Notfallversorgung sicherstelle. Außerhalb der Öffnungszeiten des Medizinischen Versorgungszentrums, nachts und an den Wochenenden, übernehme die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie eine ambulante chirurgische Notfallversorgung neben der internistischen Notfallambulanz in Hofheim.
Dieses Konzept sei vorab mit dem ärztlichen Qualitätsnetz Hofheim abgestimmt worden, schreibt Hahn-Klimroth. Damit bleibe für die Hofheimer Bevölkerung wie auch für die Bürger der umliegenden Städte und Gemeinden eine qualifizierte ambulante chirurgische Versorgung erhalten. Darüber hinaus arbeiteten die Kliniken bei der Notfallversorgung mit der notärztlichen Zentrale der niedergelassenen Ärzte eng zusammen, die in einem Nebengebäude des Krankenhauses Hofheim ansässig sei.
Heike Lattka Jahrgang 1960, Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Taunus-Kreis.
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