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Fahndung : Suche nach Sexualstraftäter: 50 Polizeibeamte nach Hünstetten

  • Aktualisiert am

Nachdem am Freitag eine elfjährige sexuell missbraucht worden sein soll, ist die Polizei noch immer auf der Suche nach dem Täter. (Symbolbild) Bild: dpa

Am Freitag soll ein elfjähriges Mädchen in Hünstetten sexuell missbraucht worden sein. Die Polizei will heute fünfzig Beamte für Befragungen einsetzen.

          Bei der Suche nach einem mutmaßlichen Sexualstraftäter weitet die Polizei in Westhessen ihre Fahndungsbemühungen aus. Der Tatverdächtige soll am Freitag ein elf Jahre altes Mädchen in Hünstetten im Taunus sexuell missbraucht haben. Die Polizei will heute etwa fünfzig Beamte in der Gemeinde für Befragungen einsetzen. „Wir erhoffen uns von der Bevölkerung Unterstützung bei den Ermittlungen“, sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen.

          Die Fahnder haben den Täter bisher nicht identifizieren können. Ermutigend sei, dass es mehr als 100 Hinweise in der Sache gebe, so der Sprecher am Mittwochmorgen. Nach Veröffentlichung eines Phantombildes und Beiträgen in sozialen Netzwerken, auf Twitter sowie in Radio und Fernsehen meldeten sich auch Menschen von außerhalb Hessens. Inzwischen seien außerdem Spuren mit der DNA des Täters gefunden worden. Das habe die Chancen auf die Ermittlung des Beschuldigten noch einmal deutlich verbessert.

          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Der Mann soll das Mädchen am Freitagmorgen an einer Bushaltestelle im Ortsteil Limbach aufgegriffen und in seinem Auto zu einem Parkplatz mitgenommen haben. Dort soll er die Elfjährige missbraucht und sie anschließend zur Schule nach Idstein gefahren haben. Von dort sei die Polizei alarmiert worden. In dem Fall wurde noch am Freitag eine Arbeitsgruppe bei der Wiesbadener Kriminalpolizei eingerichtet. Die Ermittler bitten die Bevölkerung weiterhin um Hinweise zu dem 40 bis 45 Jahre alten Täter, der mit einem dunklen Audi Kombi unterwegs gewesen sei.

          Quelle: dpa

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