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Kassel-Marathon : Läufer falsch abgebogen: Zeitfahrzeug auf Irrwegen

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Falsch geleitet: In Kassel brachte das Zeitfahrzeug die Spitzenläufer von der planmäßigen Strecke ab Bild: Bergmann, Wonge

Das Zeitfahrzeug soll der Spitzengruppe bei einem Marathon anzeigen, wie es um sie steht. In Kassel allerdings spielte das Vehikel eine ungewohnte Rolle, zum Leidwesen der Spitzengruppe.

          Die beim Marathon in Kassel falsch abgebogenen Läufer sind von einem Zeitfahrzeug falsch geleitet worden und sollen entschädigt werden. „Der Vorfall ereignete sich bei Kilometer 19, als der Fahrer des Zeitfahrzeugs auf der Ysenburgstraße nicht den abbiegenden Polizeifahrzeugen in die Josephstraße folgte, sondern seine Fahrt in Richtung Weserstraße fortsetzte“, erklärte Polizeieinsatzleiter Achim Scholz in der „Hessische Niedersächsische Allgemeine“ (HNA/Montag).

          Die fünfköpfige Spitzengruppe war am Sonntag bei dem 42,195-Kilometer-Lauf disqualifiziert worden. Nach Ansicht der Rennleitung hätte das Quintett, die Strecke am Ende um fünf Kilometer verkürzt, wenn es auf dem falschen Abschnitt weiter gelaufen wäre.

          Veranstaltungschef Winfried Aufenanger sagte der HNA, dass es mit den vier aus Kenia stammenden Läufern eine Vereinbarung über ein Ausfallhonorar in Höhe von 1500 Euro pro Athlet gebe.

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