Demonstranten haben bei der Hauptversammlung des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport gegen den Fluglärm an Deutschlands größtem Flughafen protestiert. Sie beschallten am Freitag die anreisenden Aktionäre mit lauter Musik und Geräuschen.
Die rund 100 Demonstranten verlangten unter anderem eine Begrenzung des Flugverkehrs, eine Ausdehnung des Nachtflugverbots sowie die Schließung der erst im Oktober eröffneten neuen Landebahn. Fraport-Chef Stefan Schulte verwies hingegen auf die Maßnahmen der „Allianz für den Lärmschutz“, die so zügig wie möglich umgesetzt werden sollten.
Der vom Land Hessen (31,49 Prozent) und der Stadt Frankfurt (20,11 Prozent) beherrschte M-Dax-Konzern steckt mitten in einem gewaltigen Investitionsprogramm zum Ausbau des größten deutschen Drehkreuzes. Wichtigstes Element ist die im Oktober 2011 eröffnete vierte Bahn. Die Nettoschulden der Fraport wuchsen im vergangenen Jahr auf 2,6 Milliarden Euro und sollen planmäßig 2015 mit 4 Milliarden Euro ihren Höhepunkt erreichen. Neben Frankfurt betreibt Fraport weltweit Flughäfen im Auftrag oder auf eigene Rechnung.
ja, sie haben wirklich recht
silvia schleimer (gertrudmaria)
- 11.05.2012, 22:49 Uhr
Wachsen bis zum Platzen
Hartmut Rencker (Hartmut-Rencker-Mainz)
- 11.05.2012, 16:44 Uhr
Wie schön dass Sie immer an uns denken. - Wer ist denn der
Krawallmacher ?
Eugen Schmidt (HoffnungsvollerBuerger)
- 11.05.2012, 12:15 Uhr
Ja, da sind sie ja wieder ...
Closed via SSO (werneraugust)
- 11.05.2012, 11:39 Uhr

